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Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr (EG 382)

Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr (EG 382)

44m 44s

Bin ich nur ein Gott der nahe ist, spricht der Herr, und nicht auch ein Gott der ferne ist? (Jeremia 23,23). So heißt es in der alttestamentlichen Lesung für den ersten Sonntag nach Trinitatis.Und das könnte auch die Überschrift zum Wochenlied "Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr" sein. Es geht sehr existentiell in diesem Lied zu. Statt vollmundiger Bekenntnisse gibt es Fragen und zögernde Annäherungen. Das gefällt uns gut.
Zu Gast ist in dieser Folge Dr. Magdalena Herbst.

Vater unser im Himmelreich (EG 344)

Vater unser im Himmelreich (EG 344)

26m 11s

Gib uns heut unser täglich Brot / und was man b'darf zur Leibesnot ; / behüt uns, Herr, vor Unfried, Streit, / vor Seuchen und vor teurer Zeit, / dass wir in gutem Frieden stehn, / der Sorg und Geizens müßig gehn.

Ich sing dir mein Lied (EG.E 19)

Ich sing dir mein Lied (EG.E 19)

21m 1s

Wie hört sich das Lied an, in dem dein Leben klingt? Wie Samba, Walzer oder Diskofox?
Und: Darf man sich fremde Melodien so zurechtmachen bis sie kaum noch zu erkennen sind?
Martina plädiert jedenfalls dafür, dem ursprünglichen Sound dieses brasilianischen Liedes wieder auf die Spur zu kommen.

Die ganze Welt, Herr Jesu Christ (EG 110)

Die ganze Welt, Herr Jesu Christ (EG 110)

26m 51s

Ein Frühlingslied, in dem das Erwachen der Natur zum Sinnbild der Auferstehung wird. Das ist "Die ganze Welt, Herr Jesu Christ". Und was die Redewendung "Da feiert etwas fröhliche Urständ" bedeutet, haben wir in die Folge auch endlich mal geklärt.
Sun, sun, sun, here it comes.

Wir stehen im Morgen (EG.E 5)

Wir stehen im Morgen (EG.E 5)

38m 42s

Ein tanzender Puls, im 6/8 Takt. Ein leuchtendes G-Dur. Christus, der sich dreht und lacht und außer sich ist vor österlicher Freude, der uns ansteckt und mitzieht und zum Tanzen bringt - so klingt das Wochenlied für Ostersonntag. Wir haben uns darüber mit Christiane Dohrn unterhalten. Christiane ist Pfarrerin in Leipzig und Gottesdienstberaterin ist sie auch.

Korn, das in die Erde (EG 98)

Korn, das in die Erde (EG 98)

29m 19s

"Korn, das in die Erde" (EG 98) ist eins von Kathrins und Martinas Lieblingsliedern. In diesem Lied kommt das Kirchenjahr zusammen: Die Melodie stammt aus einem französischen Weihnachtslied, der Text kreist um die Passion Jesu und doch klingt Ostern schon überall durch.

Kreuz, auf das ich schaue (EG.E 22)

Kreuz, auf das ich schaue (EG.E 22)

23m 11s

22 Töne, 8 Takte. Mehr braucht das Lied "Kreuz, auf das ich schaue" nicht, um seine Botschaft an die singende und hörende Gemeinde zu bringen. Eckart Bücken und Lothar Graap haben das Lied 1982 geschrieben. Das war das Jahr, in dem 350.000 Menschen auf den Beueler Rheinwiesen gegen Atomraketen und die Rüstungspolitik demonstrierten.

Du schöner Lebensbaum des Paradieses (EG 96)

Du schöner Lebensbaum des Paradieses (EG 96)

34m 31s

Bei diesem ursprünglich ungarischen Passionslied sind wir an unsere Grenzen gekommen, was die Aussprache von Textern und Komponisten angeht. Dafür gab es wieder jede Menge Entdeckungen zu Text und Melodie.

Ach bleib mit deiner Gnade (EG 347)

Ach bleib mit deiner Gnade (EG 347)

38m 28s

So ein "liedgewordenes Flehen" wie "Ach bleib mit deiner Gnade" können wir im Moment natürlich gut gebrauchen, leider.

Gott hat das erste Wort (EG 199)

Gott hat das erste Wort (EG 199)

47m 11s

Ein kurzes Lied. Eine lange Folge. Irgendwie gab es viel zu bereden. Über die Schöpfung, über das Weltgericht und vor allem eine faszinierende Melodie.
"Gott hat das erste Wort" heißt das Wochenlied für den Sonntag Sexagesimäe. Unsere Einschätzung dazu schwankt zwischen "schwierig" und "vollkommen".
Zu Gast war in dieser Folge Markus Leidenberger, Landeskirchenmusikdirektor der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen.