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Die ganze Welt hast du uns überlassen (EG 360)

Die ganze Welt hast du uns überlassen (EG 360)

‧ 34m 29s

Christa Weiß hat den Text zu „Die ganze Welt hast du uns überlassen“ (EG 360) für den 12. Evangelischen Kirchentag in Köln 1965 geschrieben. Sie hat es beim Liederwettbewerb eingereicht und den zweiten Preis bekommen. Gesucht wurden neue geistliche Lieder mit zeitgemäßen Themen. Das Thema das Kirchentag war übrigens „In der Freiheit bestehen“.
Zum Text existieren verschiedene Melodien. Im Gesangbuch sind zwei abgedruckt. Wir bevorzugen eindeutig die blueslastige von Hans Rudolf Siemoneit.

Zieh an die Macht, du Arm des Herrn (EG 377)

Zieh an die Macht, du Arm des Herrn (EG 377)

‧ 30m 38s

Das Lied „Zieh an die Macht, du Arm des Herrn“ wirft Fragen auf, gleich von Anfang an. Was ist damit gemeint, dass Gottes Arm die Macht anziehen soll? Was ist das für Kampf, in dem wir angeblich "Tag und Nacht" stehen? Und warum hat es dieses Lied voller militärischer Metaphern in den Kanon der Wochenlieder geschafft?
Diese Folge haben wir im September 2023 aufgenommen.

Meinem Gott gehört die Welt

Meinem Gott gehört die Welt

‧ 34m 30s

Manchmal ist es gut, große Einsichten mit ganz einfachen Worten zu sagen, so wie in dem Lied "Meinem Gott gehört die Welt". Arno Pötzsch und Christian Lahusen haben es geschaffen - zwei Männer mit interessanten Biografien.

Da wohnt ein Sehnen tief in uns (EG.E 24)

Da wohnt ein Sehnen tief in uns (EG.E 24)

‧ 21m 49s

Bei der Gestaltung dieses Liedes kommt es darauf an, Sachlichkeit und Emotion gut zu dosieren. Der Text spricht von Gefühlen, die Melodie setzt die Sehnsucht klanglich um. Da kann man sich beim Vortrag des Liedes, beim Tempo, bei der rhythmischen Akzentuierung und bei der Orgelregistrierung zurückhalten, finden Martina und Kathrin.

Auf Seele, Gott zu loben (EG.E 15)

Auf Seele, Gott zu loben (EG.E 15)

‧ 31m 7s

Kathrin hat Fragen an dieses Erntedanklied - an den Text, v.a. aber an die Strophenauswahl im EG.E.
Zur Melodie gibt es freilich nur Gutes zu sagen. Und damit: Willkommen bei einer neuen Folge des Wochenliederpodcasts.

Großer Gott, wir loben dich (EG 331)

Großer Gott, wir loben dich (EG 331)

‧ 45m 22s

Bald feiern wir Michaelis, den Tag des Erzengels Michael und aller Engel. Und was singen wir zu Michaelis mit belegter Stimme? Na klar: Großer Gott, wir loben dich.
In dieser Folge ist Holger Treutmann unser Gesprächspartner. Bei der Aufnahme war er noch Rundfundbeauftragte der sächsischen Landeskirche. Heute ist er der persönliche Referent unseres beliebten sächsischen Bischofs Tobias Bilz.

Such, der da will ein ander Ziel (EG 346)

Such, der da will ein ander Ziel (EG 346)

‧ 32m 20s

"Such, wer da will, ein ander Ziel" gehört (wenn man Jürgen Henkys glauben darf und das tun wir) gleich zu drei Liedgattungen. Es ist ein anlassbezogenes Lied, denn Georg Weissel hat den Text zu seiner eigenen Amtseinführung am Dritten Advent 1623 geschrieben. Es ist ein Evangeliumslied, denn es bezieht sich auf Verse aus dem 11. Kapitel des Matthäusevangeliums. Und schließlich ist es auch ein Bekenntnislied, denn man kann darin zum Beispiel das lutherische "solus Christus" hören. Ihr merkt: Es gibt viel zu erzählen über dieses Lied. Viel Spaß mit dieser Folge des Wochenliederpodcasts.

Jesus lebt, mit ihm auch ich (EG 115)

Jesus lebt, mit ihm auch ich (EG 115)

‧ 21m 4s

Zum ersten Mal nachweisbar veröffentlicht wurde unser Wochenlied im Jahr 1653 und zwar gleich in zwei Gesangbüchern: im "Gesangbuch für die Reformierten in der Mark Brandenburg", das der Berliner Verleger Christoph Runge herausgab, und in der fünften Auflage von Johann Crügers berühmtem Gesangbuch "Praxis Pietatis Melica". In beiden Sammlungen stand es damals als Osterlied.
Heute singen wir es im Herbst, am 16. Sonntag nach Trinitatis. Aber das Tolle ist: Die biblischen Texte dieses Sonntags sind österlich. Und deswegen kann man diesen Sonntag auch "Herbstostern" nennen.

Wer nur den lieben Gott lässt walten (EG 369)

Wer nur den lieben Gott lässt walten (EG 369)

‧ 37m 14s

Als Trostlied hat Georg Neumark sein Lied "Wer nur den lieben Gott lässt walten" beschrieben. Der Überlieferung nach liegen die Ursprünge des Liedes in einer Reise Neumarks nach Königsberg, bei der er überfallen und ausgeraubt wurde.
Zu Gast ist in dieser Folge der Referent für Jugend- und Popularmusik in der Sächsischen Landeskirche: Carsten Hauptmann.