Der Wochenliederpodcast

Eine Kirchenmusikerin und eine Theologin nehmen sich in jeder Folge eins der evangelischen Wochenlieder vor. Sie reden über Geschichte, Melodie und Text des Liedes und teilen Ideen, wie man es im Gottesdienst einsetzen kann.
Martina Hergt von der Arbeitsstelle für Kirchenmusik in Sachsen und Kathrin Mette von der sächsischen Ehrenamtsakademie sind die Gesprächspartnerinnen. Hin und wieder begrüßen sie auch Gäste beim Wochenliederpodcast.
Zu erreichen ist der Wochenliederpodcast über wochenliederpodcast@evlks.de.

Der Wochenliederpodcast

Neueste Episoden

Kam einst zum Ufer (EG 312)

Kam einst zum Ufer (EG 312)

33m 22s

Dieses ursprünglich niederländische Kirchenlied hat Jürgen Henkys in den 70er Jahren ins Deutsche übertragen. Das Lied gehört immer noch zu den ungehobenen Schätzen des Gesangbuchs, was auch daran liegen könnte, dass der Johannistag nicht überall gefeiert wird. Wir haben diese Misere jedenfalls zum Anlass genommen, eine lange Folge aufzunehmen. Wir reden über die Verfasser des Liedes, die Melodie, über Johannes den Täufer und über den Johannistag.
Und in den Shownotes gibt es Hinweise, wie Ihr Teil eines Promotionsprojektes über den Wochenliederpodcast werden könnt.

Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt (EG.E 17)

Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt (EG.E 17)

36m 19s

Für diese Folge haben wir uns mal wieder eine Gästin eingeladen - Friederike Kaltofen, die nicht nur Pfarrerin, sondern auch Musikerin ist. Bei dem Lied "Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt" waren wir uns erfreulich uneinig. Kathrin treten zum Beispiel Text und Melodie der Strophen zu sehr auf der Stelle. Friederike sagt: Das muss genauso sein. Was meint Ihr?

Komm, sag es allen weiter (EG 225)

Komm, sag es allen weiter (EG 225)

44m 38s

Endlich einmal Gospel. Davon brauchen wir mehr in der Kirche, finden Martina und Kathrin. In der aktuellen Folge des Wochenliederpodcast geht es um die Wurzeln des Gospel, um Friedrich Walz - den Texter der deutschen Version dieses ja ursprünglich amerikanischen Liedes, um die Frage, wie wir heute Abendmahl feiern und natürlich auch mal kurz um "Sister Act".

Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr (EG 382)

Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr (EG 382)

46m 5s

Bin ich nur ein Gott der nahe ist, spricht der Herr, und nicht auch ein Gott der ferne ist? (Jeremia 23,23). So heißt es in der alttestamentlichen Lesung für den ersten Sonntag nach Trinitatis.Und das könnte auch die Überschrift zum Wochenlied "Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr" sein. Es geht sehr existentiell zu in diesem Lied. Statt vollmundiger Bekenntnisse gibt es Fragen und zögernde Annäherungen. Das gefällt uns gut.
Zu Gast ist in dieser Folge Dr. Magdalena Herbst vom Pastoralkolleg der Sächsischen Landeskirche.