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Christ ist erstanden (EG 99)

Christ ist erstanden (EG 99)

35m 32s

Das Lied gilt als der älteste erhaltene liturgische Gesang in deutscher Sprache und hat es ganz schön in sich. Was uns bisher noch nicht bewusst war: Jede Strophe spannt sich zwischen dem Lobruf "Christ ist erstanden" am einen Ende und einer Art Hilferuf am anderen Ende aus.
Zu Gast in dieser Folge ist Kantorin Ulrike Pippel, die Ihr schon von vielen "Gesangseinlagen" in unserem Podcast kennt.

In einer fernen Zeit (EG.E 4)

In einer fernen Zeit (EG.E 4)

30m 35s

Die ersten Worte des Liedes erinnern an Märchen. "In einer fernen Zeit" - das kann etwas lang Vergangenes meinen oder etwas, das erst noch geschehen wird, in weiter Zukunft.
Aber solche Assoziationen werden sofort durchbrochen. Das Lied spielt im Jetzt und ist eine Art Zwiegespräch mit Jesus, in dem es um den Sinn seines Leids und seines Todes geht.
Die Melodie in D-Moll ist vielschichtig, ohne schwer zu sein.
Ein großer Wurf!

Das Wort geht von dem Vater aus (EG 223)

Das Wort geht von dem Vater aus (EG 223)

29m 38s

Der Hymnologe Karl Christian Thust sagt zum Lied "Das Wort geht von dem Vater aus" den bemerkenswerten Satz: "Es ist schon erstaunlich, dass sich das katholische Fronleichnamslied des führenden katholischen Kirchenlehrers zum evangelischen Abendmahlslied eines evangelischen Pfarrers und das Morgenlob über das Passionslied zu einem Gesang am Abend des Gründonnerstag" entwickelt hat.

Herr, stärke mich dein Leiden zu bedenken (EG 91)

Herr, stärke mich dein Leiden zu bedenken (EG 91)

32m 0s

„Das Kreuz stürzt mich tief und es erhebt mich wieder.“ Allein wegen dieser Zeile aus der 6. Strophe hat das Lied einen festen Platz in Kathrins Herzen, einer der beiden Gastgeberinnen des Wochenliederpodcasts.

Holz auf Jesu Schulter (EG 97)

Holz auf Jesu Schulter (EG 97)

33m 28s

Das Lied "Holz auf Jesu Schulter" holt die Paradiesgeschichte in die Passion hinein, auch wenn das Lied ursprünglich von Willem Barnard für den letzten Sonntag des Kirchenjahres geschrieben wurde.

Jesu, meine Freude (EG 396)

Jesu, meine Freude (EG 396)

41m 53s

Kennt Ihr Flora? "Flora, meine Freude"? Noch nie gehört? In dieser Folge des Wochenliederpodcasts werdet Ihr sie kennenlernen, jedenfalls das Gedicht, das ein gewisser Christoph Kaldenbach auf sie geschrieben hat und das die Vorlage für "Jesu meine Freude" von Johann Franck bildet. Die Melodie des Liedes stammt einmal mehr von Johann Crüger (wenn wir den nicht hätten!).
Zu Gast war in dieser Folge des Wochenliederpodcasts die wunderbare Cordula Scobel.

Kreuz, auf das ich schaue (EG.E 22)

Kreuz, auf das ich schaue (EG.E 22)

23m 15s

22 Töne, 8 Takte. Mehr braucht das Lied "Kreuz, auf das ich schaue" nicht, um seine Botschaft an die Gemeinde zu bringen. Eckart Bücken und Lothar Graap haben das Lied 1982 geschrieben. Das war das Jahr, in dem 350.000 Menschen auf den Beueler Rheinwiesen gegen Atomraketen und die Rüstungspolitik demonstrierten.

Du schöner Lebensbaum (EG 96)

Du schöner Lebensbaum (EG 96)

34m 39s

Bei diesem ursprünglich ungarischen Passionslied sind wir an unsere Grenzen gekommen, was die Aussprache von Textern und Komponisten angeht. Dafür gab es wieder jede Menge Entdeckungen zu Text und Melodie, zum Beispiel die Erkenntnis, dass das gar kein so junges Lied ist wie die Stellung im Gesangbuch suggeriert.

Wir gehn hinauf nach Jerusalem (EG.E 3)

Wir gehn hinauf nach Jerusalem (EG.E 3)

27m 4s

Das ist eins dieser "neuen" Wochenlieder, bei denen wir aus vollem Herzen sagen können: Wie gut, dass es Euch gibt.
Allgemeines Entzücken prägt daher diese Episode und zwar gleichermaßen, was den Text wie die Melodie angeht.
Findet Ihr da draußen das Lied auch so toll?