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Zieh an die Macht, du Arm des Herrn (EG 377)

Zieh an die Macht, du Arm des Herrn (EG 377)

30m 47s

Der Text dieses Liedes wirft Fragen auf, gleich von Anfang an. Was ist damit gemeint, dass Gottes Arm die Macht anziehen soll? Was ist das für Kampf, in dem wir angeblich "Tag und Nacht" stehen? Und warum hat es dieses Lied voller militärischer Metaphern in den Kanon der Wochenlieder geschafft?
Die Folge haben wir schon im September aufgenommen, vor dem Angriff der Hamas.

Meinem Gott gehört die Welt

Meinem Gott gehört die Welt

34m 30s

Manchmal ist es gut, große Einsichten mit ganz einfachen Worten zu sagen, so wie in dem Lied "Meinem Gott gehört die Welt". Arno Pötzsch und Christian Lahusen haben es geschaffen - zwei Männer mit interessanten Biografien.

Da wohnt ein Sehnen tief in uns (EG.E 24)

Da wohnt ein Sehnen tief in uns (EG.E 24)

22m 26s

Bei der Gestaltung dieses Liedes kommt es darauf an, Sachlichkeit und Emotion gut zu dosieren. Der Text spricht von Gefühlen, die Melodie setzt die Sehnsucht klanglich um. Da kann man sich beim Vortrag des Liedes, beim Tempo, bei der rhythmischen Akzentuierung und bei der Orgelregistrierung zurückhalten, finden Martina und Kathrin.

Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn (EG.E 30)

Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn (EG.E 30)

28m 43s

Das Lied "Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn" gehört ursprünglich zu einer spanischen Messkomposition und bildet dort das Lied zur Auszugsprozession. Kathrin findet, dass es ein "ungeduldiges Lied" ist.

Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit (EG 502)

Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit (EG 502)

29m 52s

Dieses Lied war eigentlich nicht als Erntedanklied gedacht und die Bezüge zu diesem Fest sind zwar da, aber nicht auf der Oberfläche. Und das ist gut so.
Eingespielt hat das Lied dieses Mal wieder the great Carsten Hauptmann.

Großer Gott, wir loben dich (EG 331)

Großer Gott, wir loben dich (EG 331)

44m 37s

Die meisten lieben es, aber manche singen es nur ungern. Das Lied "Großer Gott, wir loben dich" hat eine wechselvolle Geschichte und ist im 20. Jahrhundert politisch missbraucht worden.
In dieser Folge war Holger Treutmann zu Besuch, der Rundfundbeauftragte der sächsischen Landeskirche.

Gelobt sei deine Treu (EG.E 16)

Gelobt sei deine Treu (EG.E 16)

43m 23s

Ein Morgenlied mit existentieller Grundstimmung. Das ist "Gelobt sei deine Treu", eins der Wochenlieder für den kommenden Sonntag. Geschrieben haben es zwei Sachsen, Gerhard Fritzsche und Johannes Petzold.

Wer nur den lieben Gott lässt walten (EG 369)

Wer nur den lieben Gott lässt walten (EG 369)

37m 14s

Als Trostlied hat Georg Neumark sein Lied "Wer nur den lieben Gott lässt walten" beschrieben. Der Überlieferung nach liegen die Ursprünge des Liedes in einer Reise Neumarks nach Königsberg, bei der er überfallen und ausgeraubt wurde.
Zu Gast ist in dieser Folge der Referent für Jugend- und Popularmusik in der Sächsischen Landeskirche: Carsten Hauptmann.

Danket dem Herrn (EG 333)

Danket dem Herrn (EG 333)

24m 9s

Ein Text voller Anspielungen auf Psalmen und andere biblische Texte, ein großer Tonumfang, ein Zeitstopper mitten im Lied.
"Danket dem Herrn" wurde von Karl Friedrich Wilhelm Herrosee und Karl Friedrich Schulz geschrieben und schnell sehr beliebt. 1912 empfahl es die preußische Regierung für den Schulunterricht. Aber das ist lange her.

So jemand spricht: Ich liebe Gott (EG 412)

So jemand spricht: Ich liebe Gott (EG 412)

44m 45s

Am 13. Sonntag nach Trinitatis dreht sich alles um die Nächstenliebe. Wenn ich mich nicht für die Menschen verantwortlich fühle, mit denen ich zu tun habe, dann kann es mit meiner Liebe zu Gott nicht weit her sein. So könnte man die ersten Zeilen des Wochenliedes für diesen Sonntag paraphrasieren. Dort heißt es: Gott ist die Lieb und will, dass ich den Nächsten liebe gleich als mich.
Unser Gesprächsgast in dieser Folge ist Michael Markert. Michael Markert ist Rektor und Studienleiter des kirchlichen Fernunterrichts in der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands.