Wir haben Gottes Spuren festgestellt (EG.E 20)
Shownotes
Ein neues Wochenlied mit internationaler Gemengelage. Das französische Original hat Diethard Zils ins Deutsche übertragen. Die helle Melodie stammt von dem griechisch-französischen Komponisten Jo Akepsimas. Das Lied nimmt uns hinein in die Frage: Wo entdecken wir heute Gottes Wunder ? Und es weiß, dass das gar nicht immer so eindeutig ist.
Bei dieser Folge des Wochenliederpodcast haben wir uns einen Gast eingeladen - Christian Kollmar. Er ist Dozent an der Hochschule für Kirchenmusik und ist Pfarrer im Ehrenamt.
- Der Artikel zu Michel Scouarnec in der französischen Wikipedia
- Diethard Zils findet man auch bei Wikipedia
- Und Jo Akepsimas auch
- Das zweite Wochenlied des Sonntags heißt: "Nun lob, mein Seel, den Herren" (EG 289) und dazu haben wir auch schon eine Folge produziert
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Hinweise zu Mitwirkenden und den Einspielungen in dieser Episode gibt es unter www.wochenliederpodcast.de
Transkript anzeigen
00:00:06: Willkommen beim Wochenlieder-Podcast, bei dem wir in jeder Folge einem Kirchenlied nachgehen, das für einen speziellen Festtermin oder meistens im Sonntag im Kirchenjahr vorgesehen ist.
00:00:17: Ich heiße Katrin Mette und arbeite bei der Ehrenamtsakademie der Sächsischen Landeskirche.
00:00:23: Neben mir sitzen noch zwei weitere Personen.
00:00:26: Martina Hart, Kirchenmusikerin, ich arbeite in der Arbeitsstelle Kirchen Musik in unserer Landeskürche.
00:00:34: Herzlich willkommen, lieber Christian.
00:00:36: Heute als Gast bei uns und ich darf dich auch gleich vorstellen vielleicht so ein paar ganz kleine Lebensdaten.
00:00:44: du bist aufgewachsen am Hochrhein dazwischen Bodensee und Basel.
00:00:48: deine Eltern waren Leiter eines christlichen Kinderheims und du bist dort in Musik selbstverständlich reingewachsen auch in die litorischem Form von unserer Kirchenmusik Und du hast das mir beschrieben dass du das Also, also einen schönen Schatz empfindest den du mit dir in deinem Gepäck mit ihr das Leben trägst.
00:01:05: Du bist ... In der Kirchenmusikreiche in C-Ausbildung tätig.
00:01:08: Du hast Theologie studiert und selber die C- Ausbildung gemacht.
00:01:12: Und bist da lieber halber nach Dresden gekommen in den neunziger Jahren.
00:01:15: Hast du ein Heimatgefunden?
00:01:16: Pfarrer im Ehrenamt in der Landeskirche.
00:01:18: Und deinen beruflichen Dienst prägen nach wie vor Musik und Theologie und Pädagogik.
00:01:25: Denn du bist Dozent der Theologischen Fascher an der Hochschule für KirchenMusik in Dresen Und theologische Leiter des Sächsischen Posaugen-Mission nun schon seit etlichen Jahren.
00:01:35: Es sind meine beruflichen Tätigkeiten und besonders schön finde ich gerade weil Kirchenmusik und Gottesdienst mir schon besonders am Herzen liegen, dass sich mit Hauptamtlichen aber auch mit Ehrenamtlichen – auch mit Werten in den Hauptamtlichten die Studierenden nehmen – das ich mit denen Gottesdienste und Kirchen Musik auch entdecken kann!
00:01:52: Wir schauen uns heute das Lied an, wir haben Gottes Spuren festgestellt.
00:01:56: Das steht im Ergänzungsheft zum evangelischen Gesangbuch unter der Nummer zwanzig.
00:02:00: Es ist im Original ein französisches Lied.
00:02:03: Man merkt wieder mal dass der Wochenliederpodcast sehr auf unsere Fremdsprachenkenntnisse zurückgreift oder also die vorhandenen und den nicht vorhanden.
00:02:15: Das französische Lied hat Michael Skouarnek geschrieben, verdeutscht hat den Text dann Diethard Zils.
00:02:21: Der kam ja schon in anderen Folgen unseres Podcasts vor und die Melodie hat Jo Akepsimas geschrieben.
00:02:28: das ist ein griechisch-französischer Komponist.
00:02:32: Wir haben also auch bei diesem Wochenlied wieder eine internationale Gemengelage Und im Kirchenjahr hat das Lied seinen Platz am zwölften Sonntag nach Trinitatis.
00:02:41: Ja, wie immer hören wir erstmal das Lied rein.
00:02:43: Lasst uns
00:02:44: inspirieren!
00:02:45: Wie klingt das Lid?
00:04:49: Christian Martina, zuerst die Frage an euch könnt ihr euch erinnern wann euch dieses Lied das erste Mal begegnet ist?
00:04:56: Also ein konkretes Erlebnis verbinde ich nicht damit aber doch zwei Kontexte in denen mir das Liet begegnete.
00:05:03: Das eine ist der Religionsunterricht am Benno-Kymnasium in Dresden wo ich ungefähr zehn Jahre unterrichtet habe Und natürlich im Unterricht, vor allem in den so fünfte sechste Klasse auch gesungen habe.
00:05:14: Das ist ja was sehr Schönes ohne etwas Großartiges, was Sonderbares draus zu machen aus dem Singen das aber auch als Element zu nutzen.
00:05:24: und dann begegnen wir da das Lied nochmal sehr bewusst.
00:05:29: So zwei tausend sieben als das Liederbuch singt von Hoffnung entstand.
00:05:33: Da haben wir es dann hineingenommen in die Rubrik Christen und Juden.
00:05:36: Das is also insing von Hoffnung die Nummer seventy
00:05:39: Das heißt, da warst du beteiligt
00:05:42: bei der Gruppe?
00:05:42: Ja, genau.
00:05:44: Und dieses Lied natürlich, warum Christen und Juden so ganz oben auflegt?
00:05:50: das ja noch nicht aber es hat einen klaren und hauptsächlichen alttestamentlichen Bezug zu den Heilstaten und Verheißungen Gottes an sein Volk und es macht auch sehr schön deutlich was erinnern heißt.
00:06:02: Wir haben Gottes Spuren festgestellt den längst vergangenen Tagen im alten Israel und Gottes spuren, wie wir sie heute als Juden wahrnehmen.
00:06:11: Und wie wir Sie heute als Christen wahr nehmen und hoffentlich auch beide im Dialog miteinander.
00:06:16: Also wann mir das Lied das erste Mal begegnet ist Katrin?
00:06:18: Das kann ich gar nicht sagen aber es ist ja oft Begegene.
00:06:21: du hast mir erzählt die es in deiner Gemeindepraxis kaum begegnete mehr im ländlichen Raum Ich mehr im groß städtischen Raum Und da ist es mir wirklich sehr oft beging, deshalb behaupte ich mal dass das Lied eine große Popularität hat.
00:06:37: Obwohl es auf dem Buckel hat, ist das ein altes und neueres Lied.
00:06:42: Aber es hat gut Heimat.
00:06:44: Mir ist es besonders vorgekommen, wenn Ehejubelänen waren in Kassualien ... Und ich bin mir auch vollkommen klar, warum?
00:06:52: Weil diese letzte Zeile Gott wird unsere Wege mit uns gehen durchs Leben tragen.
00:06:56: Das knüpft da wunderbar an wie so ein Segensspruch oder ein Segenslied.
00:07:02: Außerdem ist es mir sehr oft begegnet in Notenausgaben, denn das ist auch in den Regionalanhängen des evangelischen Gesangbuches ja schon bei Einführung des Gesangbuchs zwischen III.
00:07:13: und XIX.
00:07:14: da aufgenommen worden.
00:07:15: Also Baden-Württemberg, Pfahls-Elsatz, Rheinland-Westfalen-Lippe und auch im reformierten... In der reformierten Kirche ist dieses Lied in dem Regionalteil drin.
00:07:24: Ich bin übrigens ein richtiger Fan von Gesangenbüchern Also geistlichen Liebbüchern, ich sammle die.
00:07:31: Ich gucke aber was Neues passiert?
00:07:32: Ob ständengemeinte Kindergesang-Bücher... Ich habe also weit über fünfzig aktuelle Ausgaben, das sind jetzt keine aus DDR-Zeiten oder sowas in meinem Bücherregal stehen und ich hab mal so bunt geplättert.
00:07:46: Ich schätze, ich habe es nicht statistisch erhoben, aber in über dreißig dieser Bücher ist dieses Lied verzeichnet unter anderem wie gesagt worden auch schon in unserem Buch Sinkt von Hoffnung.
00:07:57: Sex ist schon alles Kirche.
00:07:59: Im Perikopenbuch, also das ist die Taschenbuchausgabe des Lektionars für Zuhause sozusagen da habe ich gelesen dass die Texte des zwölften Sonntags nach Trinitatis entfalten wie sich am Wirken Jesu aber auch am wirken seiner Jünger seine Anhänger ablesen lässt dass das Reich Gottes schon Wirklichkeit geworden ist also dass es schon da ist sozusagen greifbar.
00:08:21: Und dazu passt, wir haben ziemlich viele Wundergeschichten an diesem Sonntag im Gepäck.
00:08:25: Da werden Gehörlose geheilt, blinde und gebehinderte Menschen gesund gemacht und das führt dann in den Geschichten dazu dass die, die das miterleben Gott loben bzw überhaupt erst mal eine Verbindung herstellen zwischen dem Wunder was da geschehen ist und dass das sozusagen göttlichen Ursprungs ist.
00:08:46: Als Beispiel, das Evangelium des Tages steht bei Markus im siebten Kapitel.
00:08:51: Das ist die Geschichte wo ein taubstummer Mann geheilt wird durch Jesus.
00:08:55: Und nachdem Jesus den geheilt hat, steht da, dass sich die Menschen gewundert haben und sprechen.
00:09:01: Er hat alles wohl gemacht Die Tauben macht erhören und die sprachlosen Reden.
00:09:06: Und das ist ja ein alttestamentliches Zitat, ein Zitat aus der Hebräischen Bibel, dass im Original Kontext von Gott ausgesagt wird.
00:09:13: Ja?
00:09:13: Das sieht man also wie das Handeln Jesu, das Handel eines Menschen mit Gott in Beziehung gebracht wird, wie Gottes Wirken quasi darin entdeckt
00:09:22: wird.
00:09:22: Ich finde da sind wir doch schon ganz nah beim Wochenlied Christian oder?
00:09:25: Genau!
00:09:26: Das Wochenlied klingt ja genau in diesem Kontext der biblischen Wunder hinein.
00:09:33: Eine Frage, nämlich die Frage wo entdecken wir Gottes Wirken heute.
00:09:36: Das Lied weiß das es gar nicht immer so klar ist!
00:09:40: Wir haben Gottes Spuren festgestellt.
00:09:43: Das ist ja ein starkes Bild.
00:09:44: Gottes Spulen Entdecken.
00:09:47: Dieses Bild nimmt eben ernst dass wir Gottes Wunder normalerweise nicht so einfach erleben.
00:09:52: Ich muss mich schon trauen in dem was geschieht Gottes Spure zu entdeckten.
00:09:56: Dazu passt jetzt dass in dem Lied nicht nur von Wunden die Rede ist, sondern auch von Zeichen.
00:10:01: Die erste Sprache beginnt mit den Worten Wir haben Gottes Spuren festgestellt und im Refrain heißt es dann Zeichen- und Wunder sahen wir geschehen.
00:10:09: Genau!
00:10:11: Zeichen und Wunde – das ist im griechischen neuen Testament ja auch das selbe Wort.
00:10:15: Also die Frage wo sehe ich Zeichen für Gottes wirken?
00:10:18: In meinem Leben?
00:10:19: Was deute ich eben als Zeichen oder als Spur Gottes?
00:10:23: Das ist ja meistens gar nicht so eindeutig.
00:10:25: Ich muss es selber deuten.
00:10:28: Mich erinnert das an die Erzählung von in der Bibel, wie Johannes der Teufel durch seine Jünger Jesus fragen lässt ob er nun der Messias sei oder nicht.
00:10:37: und jesus antwortet nicht einfach mit einem simplen klar ich bin der messias sondern er sagt geht hin und sagt Johannes was ihr seht blinde sehen lahme gehen und armen wird.
00:10:47: das evangelium verkündet
00:10:49: Könnte ja sogar sein, dass diese Episode die du gerade angesprochen hast im Hintergrund der dritten Strophe vielleicht steht.
00:10:56: Der dritte Strufe unseres Liedes.
00:10:57: also da heißt es ja Bettler und Lame sahen wir beim Tanzhörten wie stumme Sprachen und dann geht's noch so ein bisschen weiter.
00:11:03: aber vielleicht spielt das an auf dieser Geschichte?
00:11:07: Ich denke schon sehr deutlich ja auch in jüdischer Tradition.
00:11:10: bereits ist davon die Rede im Buch des Prophet Nisaia Das blinde Sehen, das Lame gehen, das Entzeichen der kommenden Heißzeit.
00:11:19: Also ich kann nicht einfach wissen, dass dieses Heil in Jesus liegt.
00:11:23: Ich kann das nicht einfach absichern und darüber verfügen.
00:11:26: Aber ich kann das was Jesus sagt und tut Was uns die Evangelien erzählen, dass er gesagt hat und getan hat.
00:11:33: Das kann ich voller Vertrauen so deuten, blinde Sehen und Lame gehen.
00:11:37: Und darin sehe ich jesus ist der Messias, jesus is der Christus.
00:11:41: Es geht nicht um eine christologische Einzelfrage sondern es geht ja um eine ganze Lebenshaltung.
00:11:46: Ich muss mich schon getrauen in dem, was ich sehe, Spuren Gottes zu entdecken.
00:11:50: Glauben ist eben nicht absichern!
00:11:52: Nicht wissen, sondern vertrauen.
00:11:54: Glauben ist nicht Wissen und Besserwissen, sondern immer ein Wagnis.
00:12:00: Ich hänge mich da nochmal dran an den Satz von vorhin, ob ich es richtig verstanden habe.
00:12:04: Du hast gesagt, Gottesspuren entdeckten?
00:12:06: Ich muss dich trauen, indem was geschieht, GottesSpuren zuentdecken?
00:12:15: dann sind wir alle so kleine Detektive, sag ich mal.
00:12:19: Wundersucher ganz genau Hingucker oder dahinter Blicker oder was mir noch für Bezeichnung einfallen.
00:12:26: also will mein Wir Ich bin in der Gefahr wenn ich zu schnell bin beim trüberschauen gar nichts zu sehen Im hektischen Alltag viel Bedeutsames wundersames wunderbares Zu übersehen.
00:12:42: vielleicht so Entdecke Gotteswirken in seinen Spuren und die Spuren muss ich lesen, da muss ich genau hinschauen.
00:12:49: Richtig?
00:12:50: Ja das sehe ich schon so im Lied aber auch überhaupt mit meinem Leben dass es darum geht entdecke in dem was du erlebst spuren von Gottes wirken.
00:13:00: okay diese lebenshaltung bedeutet dann auch viel für unseren umgang miteinander nicht nur für mich in meinem eigenen leben sondern auch wie wir miteinander umgehen.
00:13:08: wenn ich nicht immer alles weiß was Gott will und tut.
00:13:14: Sondern wenn es eine Aufgabe ist, das zu entdecken, dann heißt es ja, dass jeder für sich tun kann und muss.
00:13:22: Dann muss ich sehr offen sein!
00:13:24: Das ist immer auch etwas Subjektives.
00:13:26: Es ist mein Glaube und ein anderer macht andere Glaubenserfahrungen.
00:13:31: Also das liegt mir auch sehr nahe.
00:13:32: dieses Sicht aber natürlich könnte man jetzt auch mal kritisch einwenden wenn es in das subjektive Belieben gestellt ist, also oder in die eben einzelnen überlassen diese Spuren zu finden.
00:13:45: Besteht da nicht auch die Gefahr der Beliebigkeit?
00:13:49: Oder dass man sagt muss du siehst Gottes Spuren in Ereignissen.
00:13:56: Also die sozusagen offensichtlich nicht dem Evangelium zum Beispiel entsprechen.
00:14:02: Das ist ja so... Da kann jeder
00:14:05: Jeder kann etwas anderes sehen.
00:14:06: Passt das noch zusammen?
00:14:07: Ist es wirklich noch Gottesspur?
00:14:10: Wie würdest du das einschätzen,
00:14:13: Christian?
00:14:13: Die Gefahr ist natürlich schon immer da, dass wenn ich Gottes Spuren versuche zu entdecken, dass sich dann auch Gott vereinnahme sozusagen und dass ich sage, das hat Gott getan ohne dass irgendwie nur abgesichert sein könnte.
00:14:25: Auch biblisch, dass wir das so als Christen sagen können.
00:14:29: Das kann's schon geben!
00:14:30: Deswegen ist es wichtig, dass sie eine gemeinsame Grundlage haben.
00:14:34: Die muss auch angewendet werden, aber das ist die Bibel natürlich.
00:14:37: Dass wir eine gewisse gemeinsames Fundament haben auf dem wir uns dann auf Spurensuche begeben können.
00:14:46: Aber da können wir verschiedene Deutungen aushalten sozusagen.
00:14:49: Es muss nicht jeder Gotteswirken gleich stark im selben Ereignis sehen und wir müssen auch nicht absichern dass jemand etwas für Gotteswirke hält Was ich anders sehen würde, wir können eine Verschiedenheit an Glaubenserfahrungen schon aushalten.
00:15:08: Also nochmal bei meinem Bild mit dem Spurenlesen vorhin.
00:15:11: Wir sind alle Spurenlese?
00:15:13: Wir müssen alle dahinter gucken!
00:15:15: Wir gucken uns die selbe Spur an und deuten unterschiedliches Traum.
00:15:20: Die Spur liegt ja nicht da sondern ich entdecke ja die Spur oder ich entdecke etwas als Spurgottes Und das kann verschieden sein mit einer gewissen Bandbreite, nicht völlig beliebig natürlich.
00:15:30: Es gefällt mir dass es ist weit Offen, aber nicht uferlos.
00:15:38: Nicht uferloß und das offene muss auch zum Austausch führen, zum Aneinander zuhören, zum Streiten.
00:15:44: Also ich habe manchmal einen Eindruck, dass können wir ruhig noch ein bisschen üben gerade auch in unseren Kirchen meinten und überhaupt in unserer Kirche, dass wir gut miteinander streiten so dass wir den anderen ernst nehmen und ihm seine Gotteserfahrung lassen aber dann die eigene dagegen setzen wie sie sich ergänzt oder auch wie sie aeinander widersprechen.
00:16:02: Na gut, da bin ich jetzt ganz gespannt was ihr bei dem melodischen Gewand, beim Klang den dieser Text trägt.
00:16:10: Was ihr da so seht andere Spuren entdeckt.
00:16:13: also zum Melodie.
00:16:18: Also mir gefällt die Melodie sehr gut sag' ich gleich mal.
00:16:21: Ich finde besonders schön so ausm Bauch gesprochen dass sie einerseits ernst ist aber auch heiter, feierlich und gleichzeitig beschwingt sogar vielleicht tanzend Und sie erweckt für mich im ersten Eindruck, welches Lied jetzt glaube ich neu kennenlernen würde.
00:16:40: Überhaupt nicht den Eindruck das hier irgendwas ganz Kompliziertes zu machen ist.
00:16:44: Also ich würd mal sagen dass sich relativ ungeübter mit singen können wenn paar Leute das natürlich führen und ich mich dran hängen darf.
00:16:52: Die Melodie stammt von Jo Akepsimas also Ich habe ein bisschen gestockt bei dem Namen, der wir wussten nicht so richtig wie es ausgesprochen würde.
00:17:02: Er ist ja Grieche eigentlich aber lebt in Frankreich schon viele viele viele Jahre geboren.
00:17:11: Also mit achtzehn ist er schon nach Frankreich gezogen und der hat zahlreiche geistliche Lieder geschaffen, die in vielen Francophon-Kirchengesangbüchern ins Hause gefunden haben.
00:17:20: Ich sag mal ein Beispiel welches Lied wir noch von ihm kennen?
00:17:24: Die Melodie im Dunkel unserer Ängste... Oh, ein schönes Lied!
00:17:30: Auch in Moll Philosophie studiert, Literaturwissenschaften und Musik.
00:17:36: Und hat viel rumprobiert, hat so einen persönlichen Stil gefunden.
00:17:40: So würde ich das mal beschreiben habe ich gelesen zwischen Choral, Jazz plus, Chanson und Folklore.
00:17:46: Das finde ich auch in unserer Melodie heute wieder.
00:17:50: Und das habe ich im Netz natürlich gelesen dass er ganz wichtig war die Arbeit in der Musik für Kinder und er hat viele religiöse, teilweise auch sehr volkstümliche.
00:18:04: Und Lieder geschrieben die aber einen kathetisch schädlichen Hintergrund haben und die die Liturgienmittelpunkt stellen also über rund fünfhundert Lieder stand.
00:18:12: da war ich erstaunt wusste ich nicht.
00:18:16: Christian ist melodische gewandt das Kleid des Textes.
00:18:20: was sind so deine Eindruck?
00:18:22: Ja ich finde es ganz ähnlich.
00:18:23: Martina.
00:18:25: Die Melodie lässt sich ja wunderbar singen.
00:18:27: Mit und ohne Begleitung lässt sie sich gut singen.
00:18:31: Sie hat was von Choral, auch von Kinderlied und auch einen schönen Schuss Volklore.
00:18:37: Die Melodie ist ja nicht heiter und fluffig so völlig unbeschwert aber es ist doch ganz hell und bewegt!
00:18:42: Sie hatte schon einen großen Ernst die Melodie aber sie hat eben nichts schweres, nichts Gewichtiges, nichts Drückendes.
00:18:49: Das sind zum Beispiel die Achtelbewegungen.
00:18:51: da ist die aufwärts gerichtete Treiklangsmelodik mit den Achteln Gleich am Beginn in diesem D-Moll.
00:19:04: Und der zweite Teil der Refrain klingt dann im hellen Durm.
00:19:14: und ebenso dieser helle bewegtere Frau, besonders der Da, finde ich.
00:19:19: da spürt man und hört man zu einem Aufatmen wie ein Blick mit strahlenden Augen der Erinnerung.
00:19:24: Zeichen und Wunder sahen wir geschehen in längst vergangenen Tagen.
00:19:28: Aber es bleibt eben nicht bei diesen längst vergangenen Tagen sondern das Lied hat ja nichts Zentimentales, sondern Blick nach vorne und weiß erinnern heißt Vergegenwärtigen.
00:19:37: Wo erleben wir Gottes Wunder heute?
00:19:38: Das ist ja die Frage des Liedes und auch der Melodie.
00:19:43: Ja und nach dieser leuchtenden Öffnung wo du gesagt hast, Christian Zeichen und Wunder haben wir gesehen.
00:19:49: Geht es ja wieder zurück in die Mollharmonik?
00:19:51: Und schließt ganz schlicht mit dem D-Moll, mit den wir auch begonnen haben.
00:19:58: Aus dem Bauch heraus erinnert mich diese Lied Melodie an jüdische Volkslieder.
00:20:05: Da habe ich mal nachgeforscht und hab ein bisschen auf die Reise gegangen und festgestellt, dass es mehrere Lieder gibt Lied Repertoire aufgenommen haben, die ähnlich aufgebaut sind und die teilweise auch dieselbe Tonrepertore verwenden.
00:20:19: So Beispiel das Lied Zündel an dein Feuer.
00:20:23: Hey im Herzen mir singt von Hoffnung.
00:20:26: dreiundneunzig.
00:20:28: Das hat die selbe Tonfolge also Tonrepertoir ein bisschen anders angeordnet wie Na na na na.
00:20:34: wir haben Gottes Spuren festgestellt.
00:20:37: zünde an dein feuer.
00:20:39: Und dann hat's auch denselben Aufbau beginnt in Moll, Refrenn öffnet sich nach Dur und schließt wieder zurück aufs Moll auf.
00:20:48: Das finde ich ziemlich interessant!
00:20:50: Übrigens jüdische Wurzeln.
00:20:52: die Melodie von Zünder an deinem Feuer ist ja die Melodie der Hatikwa der zonalen Hymne Israels Und die Hatikva, die wiederum geht auf ein europäisches Volksding zurück das Übrigens in der spanischen und polnischen Volksmusik auftaucht.
00:21:07: Und auch sich im Liedgut viele andere prächer Länder wiederfindet, ich weiß jetzt nicht ob im griechischen weil unser Lieddichter ist ja ein Grieche dort übernommen wurde.
00:21:16: also jüdische Wurzeln oder Volks.
00:21:21: du hast von am Anfang mal gesagt vollklohren schussvoll klohre.
00:21:24: vielleicht können wir das da so
00:21:26: rein sortieren.
00:21:29: Melodie spannend.
00:21:30: Jetzt zum
00:21:31: Text.
00:21:32: Genau, den schauen wir uns noch mal ein bisschen genauer an.
00:21:36: Ein französisches Lied im Original das Michel Skouarnek verfasst hat – ich sage mal kurz was zu Michael Skouernek, der ist jahrgang von hier um vierunddreißig.
00:21:45: Einen katholischer Priester, der sich aber eben auch als Songwriter betätigt und religiöse und profane Lieder geschrieben hat auf Französisch und Britonisch.
00:21:55: Er war Professor für Liturgie und hat auch eine Zeit lang mal einen katholischen Radiosender geleitet.
00:22:01: Ja, das Original, das französische Original unterscheidet sich dann.
00:22:05: Wenn man jetzt mal anguckt doch deutlich von der deutschen Version.
00:22:09: die deutsche Version hat ja Diethard Zils verfasst in ... Der kam schonmal vor in unserem Podcast.
00:22:14: deswegen will ich jetzt dessen Wieter nicht noch mal schildern wen das interessiert.
00:22:18: über Dietard Zils haben wir zum Beispiel in der Folge zulobt und preist die herrlichen Taten des Herrn gesprochen.
00:22:23: Egi, fourhundert
00:22:24: neunundzwanzig genau
00:22:26: Und er hat eben den französischen Text nicht eins zu eins übersetzt.
00:22:30: Das zeigt sich ganz einfach schon daran, dass das franzisische Original sechs Strophen hat.
00:22:34: Die deutsche Fassung hat nur drei Strophens und im französischen Lied ist auch der Refrain... kommt ja in zwei Fassungen vor.
00:22:42: Also von am Anfang unter den Strophes ist da zunächst immer der gleiche aber der letzte Fahne hat dann nochmal einen eigenen anderen Text.
00:22:52: Christian Du hast ja auch mal beide Fassungen angeguckt, verglichen.
00:22:56: Wo siehst du Gemeinsamkeiten?
00:22:58: Wo Differenzen?
00:23:00: Naja, also Text und Sprache werden ja erst einmal nicht nur durch den Inhalt bestimmt sondern vor allem auch durch den Klang.
00:23:07: Wir sagen immer so schön der Ton macht die Musik da ist ja viel Wahres dran!
00:23:11: Und was dem Klang der Sprache angeht dann kann ich das französische Original gar nicht würdigen einfach weil ich
00:23:18: die
00:23:18: französe Sprache nicht beherrsche.
00:23:21: Also geschweigende, dass ich in der französischen Paare wirklich zu Hause wäre.
00:23:25: Erst dann könnte man ja wirklich von innen her auch was dazu sagen.
00:23:28: Ganz im Gegensatz zu meiner Tochter übrigens die gerade ein freiwilliges soziales Jahr macht den Belsas.
00:23:34: Aber natürlich kann man ja den bloßen Wortlaut sich anschauen und übersetzen.
00:23:38: Und da fällt mir eine Sache schon auf In beiden Fassungen im Deutschen wie im Französien geht es ja um die Hoffnung das wir Gottes Wirken auch heute entdecken.
00:23:47: Im Deutschen heißt diese Hoffnung, dass Gott auch unsere Wege mitgehen möge und das er uns durchs Leben tragen möge.
00:23:55: Im französischen Originaltext wird noch mal eine andere Metapher verwendet die ich persönlich noch, die mir noch lieber ist, die ich auch noch stärker finde, die ist noch offener weiß noch mehr von Gottes Unverfügbarkeit.
00:24:09: da heißt es kommt eher um unsere wege mitzugehen uns durchs Leben mitzutragen, sondern Herzen aus Stein zu verwandeln.
00:24:20: Das ist ein starkes biblisches Bild für Gottes Verheißung das steinerne Herzen zum menschlichen Herzen verwandelt werden.
00:24:28: und in diesem Bild im französischen Original eben kann ich meine Allgenhoffnung noch viel besser wiederfinden.
00:24:34: Gottes Wirken besteht nicht einfach nur darin dass er uns irgendwie allgemein durchs leben trägt und wir uns wohlfühlen können, sondern Gott wirkt da wo steinernde Herzen menschlich enge herausgeführt werden, von Lähmung befreit werden aus dem Staub aufgerichtet werden.
00:24:50: Also das ist mir schon wichtig.
00:24:54: Gott wirkt da oder umgekehrt wo Gott wirk.
00:24:57: Da gehen Menschen nicht versteinert und irgendwie Devot- und Gebügt durchs Leben sondern ganz aufrecht und frei.
00:25:04: Mir ist noch wichtig oder ich habe noch die... oder mir ist aufgefallen dass der französische Originaltext Der hat noch so einen stärkeren Zug ins eschatologische als jetzt diese deutsche Übertragung.
00:25:17: Ich mache das fest an diesem schon erwähnten besonderen Schlussrefrain, der nochmal einen anderen Text hat.
00:25:26: Da heißt es im Französischen, er wird am Ende des Weges wiederkommen und uns in sein Licht nehmen.
00:25:31: Er wird wiederkommen, uns an der Hand nehmen um beim Vater zu leben also... Der wird auf das Leben nach dem Tod geschaut können.
00:25:38: Das spielt in dem Deutschen
00:25:39: gar keine Rolle,
00:25:40: was wir Eschatologie nennen und der Ausblicke auf die Ewigkeit, auf das kommende, das künftige, dass eben in Gottes Hand legt, was von ihm her kommt und was wir nicht hinterhand haben.
00:25:49: Ja,
00:25:49: es ist im deutschen kein Akzent.
00:25:53: Nämlich nicht, ne?
00:25:53: Das kommt da nicht vor.
00:25:54: Na ja höchstens so, dass man sagt diese... Die biblischen Bilder, die hier aufgerufen werden, die Bettler- und die Lahmen beim Tanz is natürlich auch eine eschatologische Hoffnung.
00:26:04: Aber die wird ja im Präteritum, also in der Vergangenheit geschildert.
00:26:07: Wir haben das gesehen, dass das Bettler Tanzen und Lame natürlich dann auf Jesus bezogen oder ausdrücklich nicht mal.
00:26:17: Aber natürlich liegt es als Grund des Glaubens an Jesus dann oben auf.
00:26:25: Waren wir jetzt gerade noch mal bei den Strophensinn.
00:26:27: Ich wollte auch noch sagen, die zweite Strophe ist natürlich eine Reminiscence an die Exodus-Geschichte.
00:26:33: Die Sklaven, die durch das Wasser gehen, dass die Herren überflutet, spielt im französischen Text auch keine Rolle hier im Deutschen.
00:26:39: Hier ist es drin diese Geschichte vom Auszug des Volkes Israel aus Ägypten also eine Grundgeschichte des jüdischen und christlichen Glaubens.
00:26:46: Wo der Pharao den Volk Israe nach Lange nicht mehr herziehen lässt nach den Plagen.
00:26:52: Du meinst dieses Geschichte?
00:26:55: Ja, kommen sie ans Rote Meer.
00:26:56: Es geht nicht weiter und Mose mit Gottes Hilfe teilt das Meer.
00:27:00: Und die Fluten stürzen dann eben über dem Fahrao und seinen Streitwagen einher, weil die sind den nachgeritten und wollen sich quasi... Die
00:27:07: Ägypten sind die Herren, die Sklauben halt.
00:27:09: Genau.
00:27:10: Gerade diese Hoffnung verbindet uns ja als... also verbindet Juden und Christen in ihrer jeweiligen Hoffnung auch, dass das Glauben ein freien Geschehen ist?
00:27:22: Vielleicht so weit zum Text!
00:27:23: Gut, genug Text, genug Melodie.
00:27:26: Jetzt mal wie anwenden.
00:27:28: Gemeinde Praxis!
00:27:29: Wo würdet ihr das Lied einsetzen im Kirchen ja noch außer an dem vorgeschlagenen Sonntag oder im Gottesdienst?
00:27:35: Wie?
00:27:37: Idee?
00:27:38: Ja also was du schon von deiner Erfahrung anfangs erzählt hast natürlich passt es gut überall da wo es um besonders in besonderer Weise um Segen geht und die Hoffnung gesegnet zu sein gut durchs Leben getragen zu werden Also bei Kasual-Gottesdiensten zum Beispiel.
00:27:55: Wenn wir in das Büchlein Singt von Hoffnung reinschauen, da bietet es sich auch an, das Lied am zehnten Sonntag nach Trinitatis zu singen also am Israelsonntag wo's eben im besonderen Weise um den Dialog zwischen Juden und Christen geht.
00:28:08: Steht
00:28:08: ja dann auch in der Rubrik, kannst du ja vorhin schon gesagt?
00:28:12: Ja und jetzt zur Einsatz im Gottesdienst.
00:28:14: ich würde ja denken wieder mit Traffran.
00:28:18: Da kann man den Traffrahr auch rausnehmen quasi irgendwie noch an anderer Stelle im Gottesdienst einbauen, zum Beispiel nach der Lesung des Evangeliums oder bei den Fürbitten.
00:28:31: Die hat dann sozusagen als Liedruf der Gemeinde in Antwort auf die einzelnen vorgetragenen Anliegen meinst du?
00:28:40: Oder auch am Ende des Gottesdienstes wenn man den Teil Sendung und Segen ein bisschen entfalten möchte Dann kann man da wunderbar gesprochene Sendungsworte vielleicht in Wechsel mit Mit dem Refrain oder... Da muss man natürlich gucken, wie man diesen Refrain überhaupt singbar macht.
00:28:58: Der Refrain geht nicht einfach gleich zu wiederholen denn der fängt ja an Dura an und endet in Moll und will sich rufen wenn der Ton mit dem er wieder beginnt hinter Luft liegt muss ich den mit einem kleinen Internation vorbereiten.
00:29:12: also da vielleicht so einen kleinen Ton Quarta da vorne weg und dann ist das Doof vorbereitet.
00:29:18: Und dann komme ich Na, na, na ... Dann kommt die Fürbitte und wieder eine kleine Intonation und dann kommt der Gesang.
00:29:26: Man kann ja auch zum Beispiel unter die Fürbitten Musik schon legen?
00:29:31: Ja, die Stufen muss genau passen.
00:29:33: Da muss man wieder das Timing hinkriegen.
00:29:35: Das müssen wir alles üben.
00:29:36: aber es wäre natürlich sehr charmant!
00:29:39: Klar.
00:29:40: Dass man versucht, dieses D-Moll ein bisschen zu halten bei den Fürbitten und dann ... Wenn das Anliegen zu Ende gesprochen ist, das Einzelne, von dem D-mall zum F-Tour überleiten.
00:29:48: Das ist das, was du gemeint hast, Martinin?
00:29:49: Zumal auch für die Fürbitte wird ja oft auf Bedürftigkeit geschaut.
00:29:53: Da ist das Moll drunter, das passt doch gut!
00:29:55: Und dann gibt es aber diese Akklamation im Dohr.
00:29:58: Hört sich jetzt dramaturgisch für mich gut an.
00:30:01: Ja, stimmt.
00:30:02: Muss ein bisschen üben, denke ich mal.
00:30:04: Also vielleicht mal... In dem kleinen Heft, in dem Buch von Jochen Kaiser frisch gesungen singen Ideen für die Gemeinde zu allen Wochenliedern.
00:30:12: Fand ich das auch sehr schön dass man irgendeine Zusammenstellung wählt von den Lied wo zwischendurch der Psalm onehundertzehnundvierzig zum Beispiel der dritte Fairs erhält die zerbrochene Herzen sind und verbindet ihre Wunden.
00:30:25: und dann dieses Lieder zwischndurch... Die
00:30:27: Psalme hundertzehntunvierzzig ist muss man vielleicht sagen das ist der PSalm für den Sachtag?
00:30:31: Ja!
00:30:31: Und ich finde es zum Beispiel auch Ehrlich gesagt schön, wenn ein Pferd jetzt dreimal gelesen wird zwischen den Stufen.
00:30:38: Weil ich höre den dreimal
00:30:39: an und... Wir
00:30:40: lesen ja immer nur einmal so eine Lesung das ist so schnell vorbei manchens erfasst man gar nicht.
00:30:45: Ja also das spricht mir sehr aus dem Herzen.
00:30:46: das würde ich sofort so machen oder vielleicht werde ich es einfach mal ausprobieren dass man ein bisschen verweilen kann auch bei einzelnen setzen und dass man sie in einem anderen klanglichen Kontext bringt und ruhig der Seele Zeit gibt das zu hören und aufzunehmen von der die Rede ist.
00:31:02: Da habe ich jetzt noch nicht verstanden, sag mir nochmal was ihr meint?
00:31:04: Also ich nehme diesen Psalmfers, diesen vorgeschlagenen gerade erhält den zerbrochenen Herzensinn und verbindet ihre Wunden.
00:31:11: dann singe ich Strophe eins, dann wird ja nochmal gelesen, dann sing' ich Strufe zwei, da wird der Psalmpferst nochmal geliesen und ich singe Strophe drei.
00:31:19: Jeweils mit Treffern!
00:31:20: Ja jeweils Mitreffern und das ist immer wieder derselbe Lesungstextor zwischen dieser selben Fers Der wächst, weil die Strophen ja in den Beziehungen treten und ich höre dem beim ersten Mal anders so als beim dritten mal.
00:31:34: Noch ein Vorschlag wenn wir sagen dieses du hast von so schön gesagt das Lied hat einen Schuss voll Kloher also Volksmusik oder Volks Musik dann ich meine zu jüdischen Liedern Und dieses Lied lässt sich auch tanzen.
00:31:57: Wir haben Gottes Spuren festgestellt, das ist die Frage bloß wer singt dann noch den Text
00:32:02: Und wo tanzt
00:32:04: man?
00:32:04: Aber gut, bei dem Gemeindefest wurde vorher im Gottesdienst gesungen.
00:32:07: Dann erklingt das instrumental und dann wird es noch mal getranzt.
00:32:10: oder man macht so ein Kettentanzsystem was ich meine, man fasst sich so an und zieht aus der Kirche raus mit einem Tanzschritt nicht in einem wirklichen Tanz gestaltet einen Auszug.
00:32:20: Das finde ich sehr klasse.
00:32:22: Gott wird auch unsere Wege mit uns gehen, dann zieht sich eine Schlange durchs Kirchenschiff und wandert raus und ist dann hinterher als Gemeinde fest.
00:32:31: So eine schöne Idee.
00:32:32: Martina hat immer familienbesetzte große Gottesdienste im Sinn, ich halte bei deinen praktischen Vorschlägen auch ... Ich hab das
00:32:39: immer so gerne gemacht in meinem Gemeinden.
00:32:41: Ich denke eher an meine Dorf-Gottesdiensten mit den zehn Bauern.
00:32:44: die würden sich natürlich einen Kopf fassen wenn ich sage und jetzt tanzen.
00:32:49: Obwohl ich da auch schon andachserlebt habe, es war allerdings kein Gottesdienst sondern mehr ein Seminar?
00:32:54: Auf keinen Fall mit Ansagen!
00:32:55: Wo
00:32:55: die wirklich mitgetanzt haben.
00:32:57: Das ist ja, wenn das so angesagt ist... und aufgesetzt.
00:33:01: Und als Aktionen eingeleitet?
00:33:03: Nein!
00:33:04: Nochmal, das Segen ist vorbei der Organist beginnt wir haben Gottesfuhr spielt es all instrumental.
00:33:11: ich stehe ja auch als in die Turg vorne fange an fasse mein Nachbarn an der Reihe alle merken jetzt geht man hier raus.
00:33:18: was machen den da vorne der fasst den Nächsten an.
00:33:20: Ich muss drei vier Leute instruieren und das ergibt sich von selbst und alle ziehen das Kette aus und schon funktioniert.
00:33:25: Da wird sich auch keiner dem entziehen.
00:33:27: Es wird doch keiner komisch finden weil So eine improvisative Idee natürlich ist die vorbereitet.
00:33:34: Wer es komisch findet, der hat das recht auch aber er wird mitgenommen einfach.
00:33:38: und dann ist die Hoffnung nur noch dass Gott auch mit geht und mit tanzt?
00:33:40: Wir
00:33:40: danken ganz herzlich Christian, dass du bei uns warst!
00:33:43: Das war eine schöne Farbe, ganz andere Gedanken als unsere.
00:33:48: Gerne sind wir schön in ein Lied mal richtig einzutauchen.
00:33:52: Dann sagen wir ade und bis zum nächsten Mal Tschüss.
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