Meine engen Grenzen (EG.E 12)
Shownotes
Dieses Lied von Eugen Eckert ist ein richtiger Hit. In Form eines Gebets bringt es unsere Bedürftigkeit vor Gott und bittet um Verwandlung. Kathrin hat ihre Mühe mit dem Lied, lässt sich aber von Martina überzeugen, dass gerade diese Mühe zur Qualität des Liedes gehört.
- Eintrag zu Eugen Eckert auf Wikipedia
- Interview mit Eugen Eckert im Deutschlandradio Kultur
- Wissenswertes zum Predigttext Lukas 18 findet man bei "Exegese für die Predigt"
- Die Episode zum zweiten Wochenlied "Aus tiefer Not schrei ich zu dir" findet Ihr hier
Hinweise zu Mitwirkenden und den Einspielungen in dieser Episode gibt es unter www.wochenliederpodcast.de
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Transkript anzeigen
00:00:07: Herzlich Willkommen zum Wochenlieder-Podcast.
00:00:10: Mein Name ist Katrin Mette, ich bin Pfarrerin und arbeite bei der Ehrenamtsakademie der Sächsischen Landeskirche.
00:00:16: Auch von mir ein herzliches Willkommen, Martina Haagt.
00:00:18: Arbeitsstelle Kirchenmusik in Sachsen.
00:00:21: Wir reden heute über das Lied Meine engen Grenzen.
00:00:24: Es steht im Ergänzungshef zum evangelischen Gesangbuch unter der Nummer zwölf.
00:00:29: Den Text hat Eugen Eckert verfasst.
00:00:31: Die Melodie stammt von Winfried Heurig Und es ist das Wochenlied für den elften Sonntag nach Trinitatis.
00:02:46: Das Lied Meine engen Grenzen, ist total beliebt momentan meinem Eindruck nach.
00:02:53: Ich habe's schon in unzähligen Gottesdiensten und Andachten gehört und gesungen.
00:02:57: Es ist ein richtiger Hit.
00:02:59: Wahrscheinlich hängt das auch damit zusammen, dass es sehr eingängig.
00:03:03: ich finde klar aufgebaut durchsichtig sowohl im Text als auch an der Melodie.
00:03:09: Der Text ist ja irgendwie Eindringlich.
00:03:13: Und trotzdem, wenn es angesteckt ist ... da bin ich jetzt nicht überglücklich.
00:03:18: Wenn ich schon sehe, dass das heute gesummert wird und das liegt einfach daran der Refrain, ne?
00:03:26: Da muss ich ja zum Hohendee hinauf.
00:03:28: so aus der Kalten sag' ich mal.
00:03:30: Sonntagsmorgen
00:03:30: ist
00:03:31: früh!
00:03:32: Ich merke mehr so eine Altlage.
00:03:34: Das ist für mich ziemlich anstrengend und meistens kriege ich den Ton nicht und dann schweige ich und dann ist aber das Lied zu unterbrochen.
00:03:41: Also mir macht das Lied immer ein bisschen Mühe.
00:03:44: Okay, also ich finde das Liet... Ich teile dass es ein Hit ist und sehr, sehr bekannt.
00:03:50: Und auch du hast es beschrieben mit durchsichtig klar aufgebaut.
00:03:54: Ich würde sagen, es ist auch direkt!
00:03:57: Also hier kommt jemand ohne Umschweife zur Sache musikalisch wie textlich.
00:04:02: Es wird ja von Grenzen geredet was mich an meine Grenzen bringt?
00:04:07: Und wofür ich mich um Hilfe...?
00:04:09: Umwandlung an Gottwände.
00:04:12: Ich werde gleich auf die Melodie gucken, die Tonreihe führt uns zunächst von oben nach unten.
00:04:16: Die Melodie steigt danach wieder an.
00:04:18: aber wichtig ist wirklich der höchste Punkt, der es genau dort erreicht wo du sagst oh Gott das hohe D kommt!
00:04:24: Das ist nämlich bei der wichtigsten Stelle beim Wandle-Mich und ich versteh' dass als ein ganz kraftvollen ruffastes Beschreibungsschlag.
00:04:32: ein großes Luftholend durchatmen bevor ich zu dem Wandel komme und deshalb macht das für mich Sinn.
00:04:41: Und übrigens die Hohenthöhlen erreicht man am besten, wenn man aufrecht sitzt und gut durchatmet.
00:04:48: Wenn ich wirklich aus dieser Tiefe komme und Hilfe brauche dann muss das da oben auch nicht der schönste Ton sein für mich sondern es muss ein befreiender Ton sein.
00:04:58: Ein Ruf Ja, also ich fand das sehr schön.
00:05:01: die Pfarrerin Claudia Kien Militärfahrer Münster schreibt oder erzählt.
00:05:07: Wenn man den Troll beim Namen nennt dann platzt er so sagt es.
00:05:11: ein Sprichwort aus Schweden ist meint wenn nicht etwas Ungeangenehmes benenne Dann verliert es schon etwas von seiner Macht.
00:05:18: Es tut gut was schwer ist und belastet beim Namen zu nennen Oder sich von der Seele zu singen.
00:05:25: Und wenn ich jetzt dieses wandel unter Von der seelen zu singe betrachten dann sage ich, egal wie meine Stimme kommt.
00:05:32: Ich darf es tönen
00:05:35: lassen.".
00:05:35: Also du meinst, ich soll mich einfach trauen und unsauber in dem Moment zu singen?
00:05:39: Das ist gerade Ausdruck des Inhalts quasi!
00:05:42: Genau.
00:05:43: Es geht da glaube ich nicht so allererst um einen schönen Klang herzustellen, sondern es geht wirklich um ein tiefes Hohlen aus der Tiefe in die Höhe zu gehen und zu rufen wandle mich...
00:05:53: Ja wenn du das so beschreibst, es leuchtet mir schon ein.
00:05:58: Heute ist alles ein bisschen anders unserem Ablauf.
00:06:00: Wir haben jetzt gerade schon über die Melodie sogar gesprochen ganz am Anfang, vielleicht zuerst zu den Bezügen zum Proprium des Sonntags für das dieses Lied vorgeschlagen ist.
00:06:10: Am elften Sonntag nach Trinitatis steht eine alte christliche Tugend im Zentrum – man könnte sie die Tugender Demut nennen!
00:06:19: Wobei ich das Wort jetzt nicht so wahnsinnig liebe, ist denke ich auch oft missbraucht worden in der Kirche.
00:06:25: Demütig sollten oft die sein von ... Also wo man einfach nicht wollte, dass sie was sagen?
00:06:29: Dass sie laut
00:06:30: wären und
00:06:32: recht einfordern.
00:06:33: Vielleicht können wir auch sagen es geht um Bescheidenheit oder um das Wissen der eigenen Begrenztheit.
00:06:39: Korrespondieren dazu auch das Wissens, was hab' ich denn von woanders her bekommen?
00:06:44: ne?
00:06:44: Was ist denn zum Beispiel von Gott und nicht von mir?
00:06:47: Also man kann das mal sagen, in der Woche-Sproch aus dem ersten Petrusbrief bringt es eigentlich noch einmal gut auf den Punkt.
00:06:53: Gott widersteht den Hochmütigen aber den Demütigen gibt er Gnade und da passt das Lied gut dazu.
00:07:01: Man könnte sagen ist das Eingeständnis der eigenen Bedürftigkeit.
00:07:05: wir haben ja hier die Form eines Gebetes vor uns.
00:07:07: so vormal im Modus der direkten Anrede an Gott bringe ich vor dich vor Dich Gott.
00:07:13: und dann schließt sich die Bitte an Eine Art Imperativ, wandle sie ihn weiter.
00:07:19: Herr Abarmadich, wandle Sie in Stärke, Herr Ab armadich!
00:07:22: Das ist ja alles Beatssprache und sehr knapp und klar auf den Punkt gebracht.
00:07:28: Also in den Strophen wird die Bedürftigkeit der Mangel in Vierverhau Konkretion benannt vor Gott gebracht – meine engen Grenzen, meine ganze Ohnmacht, mein Zutrauen, meine Sehnsucht werden vor Gott gebracht.
00:07:42: und dann eben die Bitte, sie zu
00:07:43: verwandeln.".
00:07:45: Ich würde noch mal gerne einen anderen Akzent sagen.
00:07:47: Das Lied steht in dem EGEF, den Ergänzungsheft zum Evangelischen Gesamtbuch unter der Rubrik Beichte und wenn ich demütig bin, bin ich mir meiner Schuld auch bewusst.
00:07:58: Ich brauche Vergebung, Beichte, Buse – ich finde das könnte auch sehr gut am Busenbetag gesungen werden im Kirchenjahr oder an allen anderen Stellen wo in irgendeiner Art so eine Gebetsform möglich ist.
00:08:14: Das ist kein trauriges auf die Schuld gucken oder um Vergebung abbahmen, sondern es ist wirklich ein erleichtertes und hoffnungserweckendes Beichtlied.
00:08:25: Es ist auch kraftvoll weil das hat auch einen kleinen Kampfgedankt gegen Grenzen, gegen Ohnmacht, gegen Unsicherheit, Zutrauen anzusehen, den Kampf anzusagen Will noch mal in den Troll vorne erinnern.
00:08:43: So ein Troll ist auch so ein properer, so ein propperes Farbe-Wesen und da muss ich mich ganz schön dagegen stellen um dieses Angstbild wegzuwischen.
00:08:53: Und da finde ich wie gesagt wer Leid und Not beim Namen nennt der hat sich für das Leben entschieden.
00:08:58: Das finde ich eigentlich hier im diesem Lied in diesen Textausformung sehr schön.
00:09:02: Busenbetag, Beichtlied wäre eine gute Ort.
00:09:08: Vielleicht gleich mal was zur Melodie?
00:09:11: Zum Melodieschreiber, es ist Winfried Heurig ausgewiesen für den Satz wie auch die Melodie.
00:09:17: Und wir kennen einige Lieder von seiner Feder, die sehr beliebt sind.
00:09:20: Ich nenne mal zwei wo ein Mensch Vertrauen gibt.
00:09:23: das findet sich auch im EGE Heft unter der Nummer neunundzwanzig.
00:09:27: Und ein sehr schönes Lied, das steht am Ende des Kirchenjahrs in der Obrik im Gesangbuch.
00:09:32: Der Himmel ist nicht der Himmel, der kommt wenn eines Himmels und Erde
00:09:36: vergehen."
00:09:37: Von Kurt-Marty der Text Egi.
00:09:41: Aber es ist ein winziger Teil von Heurig's Liedschafen, der hat nämlich über vierhundert Lieder veröffentlicht und viele von seinen Liedern fanden Eingang ins Gotteslob, ins evangelische Gesangbruch, ins Schweizergesangbuch usw.. Heurig war inspiriert vom zweiten vattenkarnischen Konzil, er wollte gemeindefreundliche Lieder komponieren.
00:10:03: Einfach auch für gloristisch und zwingend habe ich gelesen was aufs Zwingende heißt.
00:10:09: also das lied ist in den Einen Achtzig entstanden.
00:10:13: dass fällt in die zeit in der heurig Geschäftsführer des arbeitskreises kirchen Musik- und Jugendseelsorge an seinem Bistum in Limburg war Und ich finde dieses Lied erfüllt alles eine Maßstäbe, die er sich gesetzt hat.
00:10:25: Leicht singbar und banal langweilig zu sein und ohne sich zu schnell abzunutzen.
00:10:30: Also nun mal so zum Verständnis ein ökumenisches Lied sozusagen.
00:10:34: Ja?
00:10:34: Genau!
00:10:35: Nach Eurich wurde von der Fulda geboren, studierte Kirchenmusik in Frankfurt an der Hochschule für Musik- und Darstelle Kunst und schloss mit seinem Alksamen ab und wurde erst einmal hauptamtlicher Kirchenmusiker an der Frankfurter Liebfrauenkirche wo er bis zu zweitausend ungefähr wirkte.
00:10:53: Irgendwo habe ich gelesen, dass Winfried Heureich, das hat in der ersten Sitzung durch Zufall den jungen Eugen Eckart beim Volleyballspiel kennengelernt hat.
00:11:01: Weiß nicht ob das nur eine Anekdote ist aber Eckart spielte zwar schon eine ganze Weile mit seiner Musikgruppe Habba guckt die kennen vielleicht auch einige neue geistliche Lieder und schrieb die Texte selbst.
00:11:13: Und zwischen den beiden entstand eine enge Zusammenarbeit und Freundschaft, die sehr produktiv war.
00:11:18: Heurig konnte den evangelischen Facher- und Text der Eugen Eckert zur Mitarbeit in seinem Arbeitskreis gewinnen... ...und heurig vertonte über achtzig Lieder aus Eugen Eggerts Feder.
00:11:31: Vieles ist im Strube und dem Verlag erschien oder dem Verlager.
00:11:34: auf seiner Website beschreibt Herrn Heurig als Korrifet des Genres.
00:11:39: Seine Lieder sind bereits Klassiker, ja ich werde mal ein bisschen vorsichtiger mit den Formulierungen aber es ist wirklich so die Lieder gut händelbar und sehr bis sehr beliebt.
00:11:52: Ja was gibt es zum Texter denn interessantes zu berichten?
00:11:56: Hast du auch so schöne Anekdoten wie Wollebald spielt?
00:11:59: Ja genau wir wissen schonmal ehrlich war Wolleyballer Aber das klingelt noch viel mehr über ihn zu erzählen.
00:12:05: Eugen Eckhardt, also vielleicht erst mal so als Hintergrund stammt aus einer
00:12:10: katholisch
00:12:11: geprägten und an deutschen Regionen.
00:12:13: nicht er selber sondern seine Familie im Plattensee.
00:12:16: Also der hat auch sozusagen in seiner Familie auch so eine katholsche kleine katholische Beziehung.
00:12:24: Eckhardts selber ist aber in Frankfurt am Main geboren, nineteenhundertfünfzig.
00:12:29: ich habe mein Interview mit ihm gehört.
00:12:30: das sagt ja von sich selbst dass er Methodistischen Kirche groß geworden ist oder wahrscheinlich kurslich sozialisiert worden ist, sagen wir es mal so.
00:12:39: Er hat zunächst als Sozialarbeiter in seiner Heimatstadt in Frankfurt gearbeitet und dann aber doch sich irgendwann entschlossen Theologie zu studieren.
00:12:48: und das hatte mit einem Ereignis zu tun nämlich in der Nähe von Frankfurt ist irgendwann einmal ein Starfighter der kanadischen Luftwaffe abgestürzt.
00:13:02: Im Zuge dieses Unfalls muss auch ein Pfarrer mit seiner Familie umgekommen sein und zwar einen Pfarrern, der in der Friedensbewegung sehr aktiv war.
00:13:09: Und das hat den Eugen Eckert wohl so bewegt, beeindruckt also im negativen Sinne wahrscheinlich nicht dass er eben angefangen hat Theologie zu studieren.
00:13:21: Er war dann evangelischer Pfarrner natürlich zunächst in Offenbach und später auch Studierendenpfarrer an der Goethe-Universität in Frankfurt.
00:13:31: Er hat einige Jahre lang an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst unterrichtet, da war er ja der jährliche Volk.
00:13:38: Und dann hat ihn bereits.
00:13:40: zu Beginn des Jahres ist die evangelische Kirche in Hessen und Nassau beauftragt dass er mit einer halben Stelle Stadionfacher in der Frankfurter Kommerzbank Arena sein soll.
00:13:51: Das habe ich auch noch nie gehört.
00:13:53: In der Kommerzenbank Arena gibt es eine ökumenische Stadionkapelle gibt es auch noch in anderen Arenen, also ist jetzt nicht in allen aber ergibt einige.
00:14:02: Dort finden zum Beispiel auch Taufelstädte.
00:14:04: Kann ich heiraten als Fußball-Kinder
00:14:06: von Eintracht Frankfurt?
00:14:07: Du kannst dein Kind den T-Shirts von Eientracht Frankfurter taufen lassen, dass sowas macht ja!
00:14:15: Es ging erst mal mit einer halben Stelle.
00:14:20: Zehn Jahre später ist er dann ganz in das Arbeitsfeld Kirche und Sport gewechselt, also er ist immer noch Stadionfacher aber auch der Kontaktfacher zu den Sportverbänden im Auftrag der EKD.
00:14:34: Er ist wie heurig hoch engagiert im Bereich des neuen Geistlichen Liedes.
00:14:38: Er schreibt schon sehr lange Texte für solche Lieder.
00:14:43: Er ist Autor von rund eineinthausend fünfhundert Liedern.
00:14:46: Er hat Oratorien geschrieben, ein Requiemessen Singspiele und Kantaten.
00:14:53: Ja!
00:14:53: Und hast du auch schon gesagt ne?
00:14:54: Er macht seit zweiundvierzig Jahren Musik mit seiner Band.
00:14:57: Habba guckt die treten auch bei Kirchentragen und so regelmäßig aufkennen bestimmt viele.
00:15:04: Also ich kenne noch andere Lieder
00:15:05: für den Eckhardt sagen wir
00:15:08: ganz beliebt und auch sehr schön finde ich bewahre uns Gott.
00:15:11: E.G.
00:15:11: onehundert-einundseipzig.
00:15:13: oder im Gesangbuch dem neuen Beihäft ist jetzt das schöne Lied, da wohnt ein Sehnentief in uns aufgenommen.
00:15:21: und dann Nummer E. G.E.
00:15:22: vierundzwanzig.
00:15:23: Ja...
00:15:25: Bei Wachow & Scott ist übrigens ein spanisches Original.
00:15:27: Hat er denn
00:15:28: versetzt?
00:15:29: Ja aber es ist gar keine Eins zu Eins Übersetzung.
00:15:32: Er hat tatsächlich schon eine Art neun Text für die Melodie geschrieben.
00:15:35: ja.
00:15:35: Kennst du noch eins?
00:15:37: Na hier mit dir Maria singen wir auch als der Neuen Wochenlieder steht auch in diesem Ergänzung.
00:15:42: Das
00:15:42: ist auch besonders, finde ich eigentlich sehr schön.
00:15:44: Ja das finde ich auch sehr schön!
00:15:46: EGE-Achzen ne?
00:15:47: Genau.
00:15:48: Gut Also ich meine es ist ja mal so eine Gefahr.
00:15:51: Lieder die sehr bekannt sind, dass ist einerseits schön man will sie auch nicht übersingen oder absingen.
00:15:57: Ich finde das Lied hat einfache Zugänge und es ist nicht so gestrickt so einfach gestickt dass er sich schnell absinkt.
00:16:04: Ich finde schon man kann's oft singen und kann die auch ein bisschen aufbrechen.
00:16:08: Also ich sehe, ich stimme dieses Lied an!
00:16:10: Ich mache eine kurze Intonation... Facherin oder Pfarrer lädt zum Gebäht an.
00:16:14: Dann wird die erste Strophe gesungen, dann erfolgen Fürbitten und dann kommt die zweite Strophe.
00:16:17: in so einem Wechsel geht das auch schön!
00:16:20: Manche lieben es auch den musikalischen Motive weiter klingen zu lassen aber das muss natürlich sehr, sehr dezent sein wenn über Musik gesprochen wird also die Fürbitte da mit auf Zwischenspielen zu tragen.
00:16:32: was ich auch schön finde ist dass kann man gut auswendig singen wenn's einen Vorsänger gibt wenn es eine dialogische struktur gibt weil ich muss eigentlich nur den Refrain wandle mich dann eben mit der entsprechenden Textstelle in Weite oder in Stärke, oder wandelt sie in Wärme oder ein Heimat.
00:16:49: Vorgesungen bekommen kann es
00:16:50: nachsingen.".
00:16:51: Genau, weil das der Klerfers ja immer wiederholt wird?
00:16:54: Der wird er wiederhohlt und...
00:16:56: Es ist kein richtiger Klerfer.
00:16:57: Erschließt
00:16:57: sich auch, weil Textgruppen ja gleich sind.
00:17:01: Auch gut!
00:17:02: Das Lied hat eine schöne einfache Mehrstimmigkeit.
00:17:06: Kompliziert, ich kann mich da schnell einhören und bei vier Stufen mit den Wiederholungen bin ich irgendwann zu Hause.
00:17:13: Ich finde nur wichtig wenn ein Organist oder eine... Ja, in Kantor diese Lied begleitet und er lässt es mehrstimmig singen.
00:17:20: Und die Gemeinde kann das auch und will dass, dass er nicht zu dominant ist?
00:17:25: Er hat dann nicht mehr die Rolle oder das Klavier, die Harmonien da wie bei so einem Probeprozess einzudreschen sondern die soll eigentlich sich da eher zurückhalten.
00:17:34: besonders schön habe ich's schon erlebt, dass sich denn die Orgels- oder die Splitinstrument so langsam raus schleicht wenn die Menschen sicherer sind.
00:17:40: in dieser Fehlstimmigkeit am Ende des Akapeller erklingt das auch schön.
00:17:44: Einmal habe ich es auch erlebt, da wurde der Referenz dann noch ganz oft nachgesungen.
00:17:49: Es hat irgendjemand angefangen.
00:17:50: also ich bin drei oder vier Mal, nachdem wir das letzte mal Wandel uns gesungen haben und dann kam
00:17:55: erstes Vater auf mich.
00:17:56: Wie so eine Echo
00:17:57: war auch schön!
00:17:59: Ich denke jetzt sind wir mit unserer Folge zu diesem Lied ans Ende gekommen?
00:18:04: Ja ein relativ kurzes Lied.
00:18:07: Wir wollen heute auch ein bisschen kürzer als sonst.
00:18:09: Spass gemacht Katrin bis zum
00:18:11: nächsten Mal.
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