Da wohnt ein Sehnen tief in uns (EG.E 24)
Shownotes
Bei der Gestaltung dieses Liedes kommt es darauf an, Sachlichkeit und Emotion gut zu dosieren, finden Martina und Kathrin. Der Text spricht von Gefühlen, die Melodie setzt die Sehnsucht klanglich um. Da kann man sich beim Vortrag des Liedes, beim Tempo, bei der rhythmischen Akzentuierung und bei der Orgelregistrierung zurückhalten, finden Martina und Kathrin.
- Gedanken zum Lied bei SWR2
- Einspielung eines Chorsatzes zum Lied von Anne Quiegly
- Informationen zur St. Thomas More Group
- Das St. Thomas More Centre
- Kompositionen von Anne Quiegly
- Kathrins Podcast-Tipp: Meilensteine der Musikgeschichte bei SWR1
Wir freuen uns über Post an wochenliederpodcast@evlks.de (auch wenn wir manchmal zwei bis drei Tage für eine Antwort brauchen) und über neue Freunde und Freundinnen auf Insta.
Hinweise zu Mitwirkenden und den Einspielungen in dieser Episode gibt es unter www.wochenliederpodcast.de
Transkript anzeigen
00:00:19: Hallo
00:00:20: ihr Lieben!
00:00:21: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Wochenlieder-Podcasts.
00:00:25: Wir reden heute über das Lied, da wohnt ein Sehnen tief in uns.
00:00:29: Es steht im Ergänzungsheft zum Gesangbuch unter der Nummer vierundzwanzig.
00:00:33: Das basiert auf einem englischen Lied und das heißt there is a longing von Anne Quickley.
00:00:39: die hat es neunzerdreiundsebzig geschrieben Und Deutsch?
00:00:43: Die deutsche Fassung ist von Eugen Eckert.
00:00:45: Es ist das Wochenlied für den neunzehnten Sonntag nach Trinitatis, zusammen mit.
00:00:50: Ich singe dir mit Herz und Mund.
00:00:52: An den Mikrofon begrüßen
00:00:53: euch!
00:00:54: Martina Haagt, Arbeitsstelle Kirchenmusik in Sachsen und...
00:00:57: ich bin Katrin Mette Pfarrerin bei der Ehrenamtsakademie in Sachsens.
00:01:01: Katrin wie geht's dir denn?
00:01:02: Mit Da Wund ein Sehnen tief in uns.
00:01:05: Ich muss mich heute in der Folge ein bisschen zusammenreißen.
00:01:07: Ich habe so paar Vorbehalte gegen das Ding.
00:01:09: Ich sage das gleich mal offen.
00:01:10: ein Disclaimer am Anfang Ich finde das ein bisschen, es ist mir zu emotional.
00:01:19: Es setzt mir zu viel auf Emotionen.
00:01:21: also wenn zum Beispiel schon in einem Satz gleichzeitig die Worte Tief und Sehnsucht vorkommen ist das für mich kein gutes Zeichen.
00:01:29: Also das ist so drüber.
00:01:30: ich finde das Lied ist etwas drüber was es so will weißt du?
00:01:34: Das ruft so fühle sehnendicht Und das kann nicht leiden wenn mir das so aufgedrückt wird.
00:01:40: Okay Wenn ich in einer Bankreihe sitze mit anderen, also nicht in meinem privaten Raum da kann ich das teilen.
00:01:47: Dann würde du das auf deinem Sofa gehen oder wer auch.
00:01:51: trotzdem?
00:01:51: Es trifft nicht deinen Pulsschlag!
00:01:53: Aber ich weiß dass viele das Lied lieben und sich wünschen und das möchte ich auch gerne achten und respektieren.
00:02:00: für mich ist es ein bisschen zu dick aufgetragen.
00:02:05: Also ich glaube, dass das Lied äußerst beliebt ist.
00:02:08: Es wird wirklich sehr oft gewünscht.
00:02:10: Es scheint auch ein Zeitgeist der Verinnerlichung in sich zu tragen den Menschen von heute lieben, der die abholt, der dir ankommen lässt... Ich glaube auch, dass dieser Zeitgeisterverinnerlichungen dieses seltsame Wortgetümen was ich da erfunden habe auch so'n bisschen Richtung liturgischer Anbindung geht, dass das Lied als Gebet gesungen wird oft.
00:02:32: Als Fürbitte oder als Zwischengesang um die Stille zu kommen.
00:02:37: Ja und viele wünschen sich ja tatsächlich auch, dass unsere Gottesdienste ein bisschen emotionaler sind.
00:02:41: Und da ist das der Filterkled.
00:02:45: Ich stehe nicht mit so einem Abstand zu dem Lied wie du, aber ich stehe ganz schnell mit dem Abstand da wenn es zu sentimental vorgetragen wird.
00:02:52: Also wie es musiziert wird das ist für mich die wichtige Frage.
00:02:55: bleibt es ein bisschen sachlich und trifft jetzt nicht ab in zu viel drauf zu viel Zucker oben drauf?
00:03:02: Es kommt wirklich auf eine genaue Dosis an.
00:03:06: Das Tempo ist wichtig ob der Ritter dann die sind ob dass jetzt super kitschig instrumentiert ist.
00:03:14: Also es gibt viele, viele, vielen Parameter die das schnell in eine Richtung für mich pegeln lassen.
00:03:21: Die ich nicht schön finde muss mir auch so gehen.
00:03:23: Aber es liegt glaube ich nicht an dem Lied sondern ich würde es mir an den Vortrag lesen.
00:04:13: komponiert und auch die Texte geschrieben.
00:04:15: Leider wissen wir gar nicht viel über
00:04:16: sie.
00:04:16: Fast nichts!
00:04:17: Ja,
00:04:17: es ist eine britische Komponistin?
00:04:19: Genau.
00:04:20: Und dann hat mir das Internet noch verraten, dass Sie mitglied der Saint Thomas More Group of Composers war.
00:04:25: Martina, hast du Informationen über diese Gruppe?
00:04:28: Ja, das ist eine Komponnistengruppe zu der viele führende Persönlichkeiten Englerns gehören, die sich so mit Pastoral und Liturgie beschäftigt haben.
00:04:40: Da gehört sie dazu.
00:04:42: Und diese St Thomas More Group, die gehört zum Saint Thomas More Center im Norden von London, es ist neunundsechzig gegründet ein kirchliches Studienzentrum römisch-katholisch gehört zur Diocese Westminster und ich habe gelesen, dass dieses Center ein
00:05:00: Treffpunkt
00:05:01: für Liturgiewissenschaftler und Pastoreimusiker aus aller Welt war.
00:05:07: Und ist sie sich mit der Umsetzung von den Ideen des zweiten vatikanischen Konzils auch gerade so in Richtung Liturgie und Musik beschäftigen?
00:05:15: Mitte der neunzehntetachtiger Jahre wurde Musik von einer Reihe von Komponisten aus dieser St.
00:05:23: Thomas More Group in den USA einen Verlag veröffentlicht, vertrieben gefördert.
00:05:30: Dieser Verlag heißt OCP Den findet man auch im Netz und er führt dort wirklich so eine allgemeine Überschrift die Musik der St.Thomas More Center Group.
00:05:42: Und da ist N Quickly mit ungefähr vierzig Werken habe ich gesehen dort.
00:05:48: Ist ja auch stattlich,
00:05:49: dabei!
00:05:50: Also wir können eigentlich hier nur an der Stelle appellieren N-Quickly wenn du uns hörst und uns verstehst bitte melde dich bei uns erzähle uns was von dir.
00:05:59: wir würden gerne mehr über dich wissen.
00:06:02: Ja Eugen Eckert hat den deutschen Text geschrieben und den kennen wir.
00:06:06: über den haben wir schon mal geredet.
00:06:07: in der Folge zu meiner engen Grenzen
00:06:09: vielleicht jetzt mal einige Schlaglichter zur Eugen Eggart in Frankfurt am mein Geburt, arbeitete zunächst als Sozialarbeiter in seiner Heimatstadt Frankfurt
00:06:21: und es gab dann so ein einschneidendes Erlebnis für ihn.
00:06:23: Er hat erfahren von einem Ton dem Tod eines Friedens bewegten Pfarrers und seiner Familie durch einen abgestürzten Starfighter der kanadischen Luftwaffe nahe Frankfurt mitten im Frieden und das war für ihn Anlass mit großer Entschlossenheit Theologie zu studieren.
00:06:41: Nach dem Studium wurde er evangelischer Facher, zunächst in Offenbach.
00:06:45: Dann studierenden Facher an der Johann-Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt.
00:06:50: Er hat an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main unterrichtet und wurde zwei Tausend Sieben – das ist kurios!
00:06:58: – als Stadionfacher in der Frankfurter Commerzbank Arena verpflichtet.
00:07:04: Stadionsfacher.
00:07:11: Als Stadionfahrer, wie schon gesagt aber auch als Kontaktfahrer zu den Sportverbänden im Auftrag der EKD.
00:07:18: Ja es ist ein Name an dem man... im Bereich des neuen geistlichen Liedes nicht vorbeikommt.
00:07:24: Er schreibt selber Texte, seit neunzehntsechsten siebzig.
00:07:28: er ist Autor von rund ein tausend Fünfhundert Liedern und erst Gründungsmitglied des ökumenischen Vereins Takt EV der sich die Förderung des Neuen Geistlichen Liebes seit zwei Tausend Dreizten zum Ziel gesetzt hat.
00:07:42: Und er macht schon forty-Jahre Musik in seiner Band Haber
00:07:46: Cook Ja und er hat auch drei der neuen Wochenlieder Weig steuert oder war zumindest
00:07:52: beteiligt,
00:07:53: meine engen Grenzen.
00:07:54: Mit dir Maria singt wir und eben unser heutiges Der Wunder
00:07:57: in Sehnen tief in uns.
00:08:52: Text und Melodie anschauen?
00:11:45: Wir vermischen das ein bisschen.
00:11:46: ich bin gespannt was würdest du sagen?
00:11:49: so Textliederung
00:11:50: Das Lied ist ein Gebet jedenfalls in den vier Strophen.
00:11:53: Ja auch melodisch ist es ganz Einfaches Kehrverslied.
00:11:58: Also es gibt zehn Refrennen mit einer eigenen Melodiegebung, der sich immer wieder holt und vier eigene Strophen.
00:12:04: Genau aber der Refrain hat keine Gebetsform.
00:12:07: also das würde ich gerne mal festhalten an dieser Stelle.
00:12:10: Die Strophens sind alle so ich sag mal formal gleich aufgebaut.
00:12:13: Es geht damit los dass eine Bitte formuliert wird.
00:12:16: in Strophe eins ist die bitte um Frieden um Freiheit um Hoffnung.
00:12:22: In Strophe zwei wird gebeten um Einsicht, Beherztheit und Beistand.
00:12:26: In Strufe drei um Heilung, Ganzsein und Zukunft.
00:12:31: Und in stufe vier darum das Gott die Sehnsucht und den Durst stillt heißt es hier und das nimmt Bezug auf den Kehrpferd.
00:12:38: deswegen würde ich auch sagen.
00:12:40: Struf vier runter das ganze Lied ab und sollte deswegen auch gesungen werden.
00:12:43: ja wenn man jetzt mal einen Strophenauswahl treffen wollte ist es sehr sinnvoll die strufe Vier mit rein zu nehmen.
00:12:51: Jede dieser einzelnen Bitten textlich in den Strophen wird musikalisch durch eine Pause abgesetzt.
00:12:59: Wir singen also um Friedenpause, um Freiheit-Pause.
00:13:05: Das trennt diese Bitanliegen ganz scharf.
00:13:10: musikalische und es ist ein ganz ruhiger Duktus in dem das verläuft mit Viertelnoten oder Viertelpausen Und die Ton- und Silbepassen sind synchron.
00:13:21: Es gibt auch nur so ganz kleine Treppenstufen, Tonschritte... Die Töne sind nicht weit voneinander entfernt.
00:13:27: Man hangelt sich ganz eng von Ton zu Ton.
00:13:30: Auch mit Tonwiederholung wird gearbeitet.
00:13:32: Das wirkt alles sehr dicht und konzentriert.
00:13:36: Auf die Bitten folgt in jeder Strophe eine Art Ortsbestimmung.
00:13:40: Also die Frage ist vielleicht was ist die Situation, in der die Bitten an Gott gerichtet werden?
00:13:48: In Strophe eins ist dieser Ort die Sorge der Schmerz.
00:13:53: In Strufe zwei in Ohnmacht, in Furcht.
00:13:56: Strufetrei in Krankheit im
00:13:58: Tod.
00:13:59: Strophe vier bricht dann aus diesem Schema ein bisschen auf.
00:14:01: da kommt keine Ortsbestimmung sondern noch mal so eine Bekräftigung das wir als Betende alles von Gott erwarten.
00:14:07: Da heißt es ja also die Bitte ist dass du Gottes Sehnen den Durst
00:14:11: stillst
00:14:12: bitten wir und jetzt kommt Wir hoffen auf dich.
00:14:15: Das wäre jetzt quasi diese Bekräftigung, von der ich gerade geredet habe.
00:14:19: Und dann den Schluss jeder Strophe bildet...
00:14:32: Jeder dieser einzelnen Ortsbestimmungen in den Strophen also in Sorge und Schmerz zum Beispiel in Teil zwei wird mit demselben melodischen Material der Strophe erarbeitet wie aus Teil eins.
00:14:45: Wir singen ja um Frieden, um Freiheit und Hoffnung mit denselben Tönen in Sorge und Schmerz.
00:14:52: Ich habe also das Gefühl da es wiederholt sich ist ich kenne es Es ist ein bisschen verändert.
00:14:59: Die Pausen trennen wieder die Worte nur der Abgesang Es ist wirklich anders.
00:15:04: zum Grundton zurück, aber diese Wendung den abgesangenen der Strophe kennen wir schon aus dem Refrennen und denen singt man ja eigentlich so wie es aufgezeichnet ist als allererstes.
00:15:15: Also man ist schnell vertraut mit dem Lied.
00:15:17: melodisch steht in D-Moll.
00:15:20: Das ist ja eine sehr verhaltene Klangwelt, etwas ernst.
00:15:24: Auch der Tonumfang ist nicht besonders groß also es geht nicht über ne Sechste bis B vom Grunde und D aus hinaus.
00:15:31: Alles pendelt sich in so einer grundtönischen Stimmung ein.
00:15:35: Es hat auch eine tiefe Lage.
00:15:39: das Lied lässt sich vielleicht auch deshalb so schnell gut singen und viele fühlen sich da einfach auch wohl in dieser Stimmlage.
00:15:48: Wenn wir uns jetzt noch mal den Kehrfers vornehmen, dann sehen wir der ist erst einmal länger als die Strophen und dass es ihn überhaupt gibt.
00:15:56: Wenn sich das auch so ein typisches Zeichen des neuen geistlichen Liedes hat man ja ziemlich oft, dass da irgendwie Kehrferse vorkommen.
00:16:03: Inhaltlich könnte man sagen wird hier die These des Kirchenvaters Augustin zum Ausdruck gebracht, der einmal geschrieben hat Der Mensch ist Sehnsucht nach Gott.
00:16:13: Ist ein guter Satz finde ich.
00:16:15: Was geht dir beim Kärfes durch den Sinn, Martina?
00:16:17: Naja der Kärffes ist musikalisch melodisch viel rhythmischer und bewegter als die Strophen.
00:16:24: Da hat auch so eine Wiederholungsequenz.
00:16:26: also da wohnt ein Sehnen tief in uns.
00:16:28: es dieselbe Melodie wie Es ist ein Sehen ist ein Durst.
00:16:31: Die diese kleinen Achelnotenwerte Und die dreimalige Wiederholungen bei
00:16:37: Na na
00:16:38: na na Also viermal eigentlich der Ton Das ist wie so ein unruhiger Auftakt.
00:16:46: und diese schnellen Notenwerte.
00:16:49: Und dieses Fließen, das ist auch in Bewegung nicht ankommen etwas suchen musikalisch auch
00:16:56: bisschen
00:16:57: unsicher etwas auffinden ändern weitertreiben.
00:17:02: ich finde dass es eigentlich ganz stimmig zu dem Text anliegen wie das melodisch umgesetzt ist.
00:17:08: übrigens Thema Textanliegen.
00:17:10: Ich finde, dass sich das Lied auffallend gut in die anderen Texte des Sonntags, des neunzehnten Sonntagssnachtranitäts hat ist ich sage mal so einschmiegt.
00:17:19: ja also denn zu diesem Textvolumen oder den Texten dieses Sonntages gehören es bei Heilungsgeschichten und wir singen ja hier Wir bitten um Heilung, um ganz sein, um Zukunft.
00:17:31: Das passt irgendwie ganz gut.
00:17:33: Und zwar sind es die Geschichten.
00:17:34: Die Heilung des Gelehmten am Teich Bethesda, das ist einer der Predigtexte zumindest und auch die Heilung eines Mannes in Carperna umspielt eine Rolle.
00:17:44: Das ist die Geschichte wo die Freunde durch das Dach den Kranken zu Jesus herunterlassen?
00:17:49: Genau!
00:17:50: Und das ist das Evangelium und ich finde es kräft auch nochmal das Motiv des Kehrverses auf diese Sehnsucht des Menschen gottnah zu sein.
00:17:56: also jedenfalls würde ich das mal so assoziieren denn die Freunde unternehmen mir alle Hand um ihren Kranken da zu Jesus zu bringen und sowas macht man ja nicht Wenn es einem egal ist, da ist ja dieses Sehnsuch dass dieser Mensch nahe an Jesus herankommt um dann auch wieder gesund zu werden.
00:18:14: Und wir haben hier noch als Epistel was aus dem Jakobusbrief.
00:18:17: oder geht's ums Beten?
00:18:19: Um die Kraft des Gebetes.
00:18:20: und das ist doch eine gute Brücke zum Wochenlied, das eben die Form eines Gebetslieds hat.
00:18:25: Ja ich möchte im Gebet Gott begegnen, Gott nah sein mit Gott sprechen, Gott hören.
00:18:29: Das finde ich ganz stimmig Also im Gottesdienst diese Lied zu singen.
00:18:35: Das hat auch seine Typen.
00:18:37: Wenn ich es als Gebetslied verwende, also wirklich den liturgischen Ort gebe dann halte ich von vielen Experimenten mit zu singen und einer alle oder also viel Beiwerk nicht viel.
00:18:49: das lenkt eher ab.
00:18:50: Also da würde ich zur Vorsicht raten.
00:18:54: Man kann das Lied auch zwei geteilt singen also der Renfrenge, den Renfrengen singen alle.
00:18:59: die bitten werden durch Vorsänger oder einzelne vorgetragen, man kann sich auch diese Strophen zusingen in zwei Gruppen und bei Bitten wir stimmen alle ein.
00:19:12: Also ich habe es auch schon erlebt dass der Refrenge losgelöst als so eine Art Gebetsrahmen verwendet wurde und dann die Musik weiter fließt und darauf bitten für bitten formuliert werden.
00:19:24: also Ja, mir geht es immer so wenn eine Band da sitzt dann finde ich bei diesem Stück brauche ich nicht so viel rhythmischen Akzent.
00:19:33: Ich möchte das wirklich eher wie ein Jazz Schlagzeug.
00:19:39: Das gelingt oft den Bands dann nicht und das zerschlägt aber auch die eindächtige Stille die in den Pausen entstehen kann.
00:19:49: Und auch bei der Orgel fällt mir es auf, dass es schwierig ist manchmal mit so einem Silbermann-Registerreportoir da dieses Lied angemessen zu begleiten.
00:19:58: Also
00:19:58: was würdest du sagen?
00:19:59: Ist ein gutes Begleit ins Problem?
00:20:00: Leise wenig und Klavier geht wirklich sehr gut und Gitarre geht auch sehr gut Das reicht eigentlich auch fast.
00:20:09: Aber wie gesagt das ist alles eine Frage auch der Balance und des fein gefühls.
00:20:14: Es ist alles mögliches muss angemessene sein Auf jeden Fall nicht zu viel nicht zu dick bisschen Sachlichkeit reinbringen, der Text hat genug Emotion.
00:20:23: Am Schluss unserer heutigen Folge noch eine Podcast-Empfehlung zum Thema Musik.
00:20:29: Der SWR Eins veröffentlicht regelmäßig ein Podcast, der heißt Meilensteine Alben Die Geschichte Machen.
00:20:37: Da geht es um die Klassiker der Pop und Trock Geschichte, da werden die Alben der Beatles verhandelt von Joni Mitchell Oasis und was einem noch alles eng fallen kann.
00:20:52: Eine schöne Analyse, eigentlich ein bisschen so ähnlich wie unser Wochenlieder-Podcast mit drei Gesprächsteilnehmern allerdings.
00:20:59: Den möchte ich euch heute ans Herz legen!
00:21:02: Und damit verabschieden wir uns aus der Folge und freuen uns aufs nächste
00:21:07: Mal.
00:21:07: Auf Wiedersehen!
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