Such, der da will ein ander Ziel (EG 346)
Shownotes
"Such, wer da will, ein ander Ziel" gehört (wenn man Jürgen Henkys glauben darf und das tun wir) gleich zu drei Liedgattungen. Es ist ein anlassbezogenes Lied, denn Georg Weissel hat den Text zu seiner eigenen Amtseinführung am Dritten Advent 1623 geschrieben. Es ist ein Evangeliumslied, denn es bezieht sich auf Verse aus dem 11. Kapitel des Matthäusevangeliums. Und schließlich ist es auch ein Bekenntnislied, denn man kann darin zum Beispiel das lutherische "solus Christus" hören. Ihr merkt: Es gibt viel zu erzählen über dieses Lied. Viel Spaß mit dieser Folge des Wochenliederpodcasts
- Biographische Informationen zu Georg Weissel hat natürlich Wikipedia. Der Artikel könnte ruhig noch etwas erweitert werden.
- Wer beim sog. Bautz (Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon beim Verlag Traugott Bautz) ein Nutzerkonto hat, erfährt hier etwas über Georg Weissel
- Wikipediaartikel zu Johann Stobäus
- Zum Lied selbst gibt es auch einen eigenen Wikipediaartikel
- Infos zum 17. Sonntag nach Trinitatis bietet www.kirchenjahr-evangelisch.de
Anregungen, Lob, Kritik könnt Ihr uns gern schicken an: wochenliederpodcast@evlks.de
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Hinweise zu Mitwirkenden und den Einspielungen in dieser Episode gibt es unter www.wochenliederpodcast.de
Das Episodenbild zeigt das heutige Kaliningrad. Früher hieß die Stadt Königsberg. Dort wirkte Georg Weissel, der Autor unseres Liedes.
Transkript anzeigen
00:00:06: Eine neue Folge des Wochenlieder-Podcasts, zu der wir euch herzlich begrüßen.
00:00:10: Wir das sind zum einen
00:00:11: Martina Haagt aus der Arbeitsstelle Kirchenmusik in der Sächsischen Landeskirche
00:00:16: und Katrin Mette.
00:00:16: ich bin Pfarrerin und arbeite bei der Ehrenamtsakademie auch in Sachsen.
00:00:21: heute nehmen wir uns das Lied zur Brust such wer da will.
00:00:24: ein anderer Ziel steht im Gesangbuch unter den Nummer dreihundert sechsundvierzig.
00:00:28: Den Text hat Georg Weisler geschrieben sechzehnhundertdreiundzwanzig die Melodie stammt von Johann Tobius, ja.
00:00:37: Sechzehntunddreizehn verfasst also zehn Jahre eher als den Text.
00:00:42: und was es damit auf sich hat das werden wir dann erzählen.
00:00:45: Es ist das Wochenlied für den siebzehnten Sonntag nach Trinitatis.
00:00:48: neben mit dir oher die Grenzen überschreiten.
00:03:17: Ich gebe er zu Das Lied hat es etwas schwer in meinem Herzen.
00:03:22: Suche wer da will ein Anwärtsziel.
00:03:24: Ich verbinde das ganz intensiv und eng mit meiner konformanten Zeit.
00:03:28: Meines Erachtens haben wir dieses Lied auch lernen müssen im Konformantenunterricht ... Ich könnte mir vorstellen, dass das Lied in der DDR eine wichtige Funktion hatte für die Selbstvorgewisserung.
00:03:41: Das konnte ich damals natürlich nicht würdigen.
00:03:43: ja als die Wende war, war ich zwölf.
00:03:45: Also für mich hat das keine Rolle gespielt.
00:03:49: Ich musste es halt lernen.
00:03:50: Wir haben's sehr oft gesungen.
00:03:51: Es war mir einfach ein bisschen zu viel.
00:03:54: Ich mag auch den Anfang der Melodie nicht besonders.
00:03:56: Diese drei Anfangstöne, wie so eine Fanfahre und dann noch dieser riesen Tonspruch.
00:04:06: Das ist mir irgendwie ... es ist mir ein bisschen unangenehm.
00:04:10: Es ist interessant also du bist ja ein bisschen jünger als ich aber ich musste im Konformanten und riecht keine Lieder auswendig lernen habe aber allerdings entdeckt, dass mir das ein bisschen fehlt.
00:04:23: Also Gedanken gut auswendig parat zu haben.
00:04:27: Gute Worte in der Hosentasche sozusagen
00:04:30: und
00:04:32: ich finde es eigentlich toll wenn man wenn man wirklich Texte
00:04:37: kann.
00:04:38: Und ich habe das selber mal bei Lehrzeiten in Straßenbahnfahrten im Studium und ich hatte noch so ein Praktikum vorher angefangen, mir also Lieder zu nehmen und Texte – ich glaube, mit der Mond ist auf den Gang angefangen – die mir wichtig sind, die ich einfach auswendig können wollte.
00:04:56: Ich finde es jetzt im Rückblick mit über fünfzig Jahren ein bisschen schade, dass wir gerade im pädagogischen Bereich auf diese Kulturtechnik des Auswindes lernen so oft verzichten, also natürlich nicht auswendig lernen nur ums abzurufen und dann wieder zu vergessen.
00:05:11: Also muss irgendwie eine Bindung kriegen.
00:05:15: Ich kannte das Lied schon deshalb gehörte es auch zu denen die ich drei Strophen, die ich auswendigt kann unter anderem die letzte weil ich das im Ockerunterricht kennengelernt habe Und ich hab mich damit beschäftigt und fand auch gar nicht schlimm dass der Text Älter ist.
00:05:34: Andere Menschen habe ich oft gemerkt, die eine andere Sozialisation durchlaufen haben, die so unter Jugendarbeit groß geworden sind.
00:05:40: Die haben da vollkommen andere biografische Erzählungsfelder als ich.
00:05:45: Ich hab wirklich mit diesen Texten keine Mühe, dass sich die für mich transportieren.
00:05:49: Und ich kann mich auch erinnern, dass mir das als Jugendlicher dieser Text wichtig war.
00:05:55: Weil ich hab Abitur gemacht in den letzten DDR-Jahren Ohne Jugendweihe, da hatte ich auch so einen Außenseiter-Positionen ein bisschen in dieser Klasse und ich habe mich bedrängt oder anders gefühlt.
00:06:08: Oder auch ein Stückchen allein zwischen den Dingen die da abliefen, Appellegelöbnisse, Verpflichtungen... Und da hat mich dieser Text, obwohl er so alt ist, abgeholt!
00:06:19: Und übrigens an der Orgel spielt sich dieses Lied ziemlich gut weil das Kannst du die Melodiestrahl so eine große Kraft und Zuversicht aus?
00:06:29: Und das fand ich damals schön.
00:06:31: Ich habe das mein fünfter oder sechster Choral, da konnte man auch mal bei unserer Orgel bei meiner Übung den Tutti-Knopf drücken, weil es doch so ein bisschen festlich heroisch das Lied einstellen.
00:06:43: Also alle Register ziehen einen Mixturklang, so'n silbricher Kirchenklang ... Das fand ich richtig gut, mal laut spielen zu dürfen!
00:06:50: Auch das ging beim Lied gut.
00:06:54: Ja, ich habe ja vorhin schon in der Begrüßung gesagt dass bei dem Lied es so ist das die Melodie eher da war als der Text und deswegen wollen wir heute mal nicht mit dem Text beginnen sondern mit den Komponisten mit Johann Sturbeus.
00:07:06: Martina wer war das?
00:07:11: Vieles.
00:07:12: Sänger, Domkanto, Hofkapellemeister, Lehrer, Lieder-Sammler in Königsberg.
00:07:19: Er wurde fünfundundachtzig geboren und schon mit fünfzehn Jahren wurde er in das Haus von Valentin Ratius aufgenommen.
00:07:28: Valentin Ratschus war der Rektor der übergeordneten Schule weiter für den Schule in Königsberg.
00:07:35: ihm muss sein musikalisches Talent aufgefallen sein, aber auch anderen dieser Stadt.
00:07:40: Also zum Beispiel dem herzoglich-kurfürstlichen Hofkapellmeister Johann Eckhardt.
00:07:46: Sicher kennen alle Chorsänger diesen Namen.
00:07:48: Johann Eckardt sind viele tolle Motetten mal als Beispiel über das Gebirg Maria geht und anderes von ihm überliefert, die wir ja noch sehr gern gesungen nach wie vor.
00:07:58: Und Eckhart fördert ihn und er wurde nicht nur seinen wichtigsten Schüler sondern auch ein Freund
00:08:04: Ja,
00:08:05: Kollege.
00:08:06: Die beiden komponierten häufig später zusammen und veröffentlicht dann auch Gemeinsamwerke.
00:08:10: In der Höchstenhundert begann Sturbeja sein Studium, verdiente sich dabei den Unterhalt durch Einzelunterricht und ab sechzehnundzwald trat er als Sänger – was?
00:08:20: in der Herzoglichen Hofkapelle auf im Königsberg!
00:08:23: Ab sechzenhundert drei wirkte er als Kantor der Domkirche und der Domschule von Königsberg-Kneiphof In der Zeit von Stabeus.
00:08:53: Katrin muss ein sehr inspirierender Ort gewesen sein.
00:08:59: Königsberg von schlimmen oder unmittelbaren Auswirkungen verschont.
00:09:05: Und ein schönes Beispiel, es gründete sich dort einen Künstlerkreis, sechzehn und dreißig hat der Rat Robert Robertin die Gesellschaft der Sterblichkeit Beflissener gegründet Und einen schönen Sommerabend trafen sich da so zehn bis zwölf Freunde in einer Laube.
00:09:23: Du musst dir vorstellen, da fließt die Prägel!
00:09:25: Das ist also ganz lauschig.
00:09:27: am Fluss und pflegten das geistliche Lied.
00:09:30: zu dem Freundes- und Dichtergreis gehörten zum Beispiel Simon Dach natürlich Tobäus der... Die Kirchenlieddichter Georg Werner, Valentin Thilo der Jüngere Johann Frank und Georg Weisel.
00:09:43: Und der kurfürstliche Rat Michael Adersbach Christian Rose in Mediziner Christoph Tinctorius und noch ein Ratsherr Gottfried Sammel und der Dungorganist Heinrich Albert dem die Laube gehörte.
00:09:58: In dieser Laube also die Kürbislaube trafen sie sich und tranken wahrscheinlich guten Wein, sangen und unterhielten sich über.
00:10:07: Gott und die Welt.
00:10:07: Und vielleicht auch über die musikalischen Dinge, die Sie gerade bewegten?
00:10:11: Wir kennen übrigens Alba mit dem Morgenlied Gottes Himmels und der Erde EG-vierhundertfünfundfünfzig.
00:10:17: Und
00:10:17: Valentin Thilo den Jüngeren kennen wir vom Lied ORN – Mit Ernst um Menschenkinder.
00:10:21: Wobei ich habe gelesen es ist nicht ganz sicher ob's von ihm stammt oder von seinem Vater Valentin Tilo dem Älteren!
00:10:28: Und Georg Weißel, der Verfasser von Such Werder Will ein Antrag zielen.
00:10:32: Dieser Garten auf der Lomse an Ermündung des lindenden Grabens war dem Organistin Heinrich Albert geschenkt und der hat dort neben seiner Laube oder in seiner Laubekürbisse gezüchtet.
00:10:46: Und selbst Opitz, Martin Opitz sind deutender Poet und er hat ja auch entscheidend das Kirchenlied mit beeinflusst, mit seiner Opitzensprachreform kam zu Besuch.
00:10:56: Der Simon Dach kam erst ein bisschen später dazu.
00:10:59: Also zu Zeiten von Weisel war der noch nicht Teil des Kreises.
00:11:03: Der ist jünger, genau und der Martin Opitz.
00:11:06: die Poetik von Opitz muss auch so wie ein Leitstern gewesen sein für alle, die sich in diesem Kreis da getroffen haben.
00:11:14: Und teilweise eben auch selber Texte verfasst haben.
00:11:15: Auf so einen
00:11:16: Qualitätspegel ne?
00:11:17: Also ich habe mal so gelesen, dass die Kürbishütte war im seventehren Jahrhundert der Musenort eines literarischen Freundeskreises in Königsberg.
00:11:26: Das finde ich eigentlich ein schönes Wort.
00:11:29: Dafür ist zwar zu Lebzeiten schon in der Fachwelt sehr anerkannt besonders auch als Sammler von Melodien anderer und als Hofkapellemeister begleitete er in Königsberg bis zu seinem Tod Die Stelle.
00:11:49: Jetzt haben wir über die Kürbissütze geredet, schönes Wort!
00:11:53: Was gibt es denn für Geschichten zur Liedentstehung Hatrigen?
00:11:57: Naja das hängt ja erstmal mit Johannis Tobias zusammen.
00:12:01: du hast schon erzählt der war in Königsberg als Kirchenmusiker hat dort gearbeitet und in Königsberg wollten sechzehn unter treizend der Ratsherr Christoph Klein und seine verlobte Regine Striemer heiraten.
00:12:15: Und für dieses Ehepaar bzw.
00:12:17: für diese Hochzeit hat Sturbeos ein Gedicht vertont und als fünfstimmigen Satz ausgesetzt, das Gedicht hieß Wie es Gott bestellt mir wohl gefällt.
00:12:28: Und zwar muss es damals im Königsberg gang und gäbe gewesen sein dass zu besonderen Anlässen eben Gedichte oder unten verfasst und dann zu den Feiern vorgetragen wurden bei Trauerung, Beerdigung usw.. Ich weiß jetzt nicht genau, ob dieses Gedicht – wie es Gott bestellt mir wohlgefällt – extra für dieses Ehepaar verfasst oder auch bei anderen Trauerungen zum Einsatz kam.
00:12:49: klar ist.
00:12:51: Es hat für die damalige Zeit noch ein relativ ungewöhnliches besonderes Rheinschema und Stubeus hat es vertont und aufgeführt und zwar mit der Melodie, die wir heute dem Lied Suchwerder Willeinanderziel zuordnen.
00:13:03: Aber das Lied den Lied Text «Suchwerder willeinandernzielt» gab's damals noch nicht, ne?
00:13:07: Es gab nur diesen Gedicht Text!
00:13:11: Vielleicht gleich mal zwei, drei Worte zur Melodie.
00:13:15: Die kommt ja sehr feierlich und festlich rüber die Melodie von Stubeus in einem leuchten D-Door.
00:13:22: Und wirklich ungewöhnlich hast du ja schon bei der Einländung gesagt ist dieser dieser Quint und dann Oktavsprung zu Beginn.
00:13:30: Also das ist ein sehr markantes und sehr kräftiges Signal so würde ich es beschreiben.
00:13:36: Ungewöhnliche aber deshalb merkt man sich diesen Aufgang besonders gut.
00:13:41: Diese Melodie hat auch zahlreiche Synkopen und dadurch durch diese Betonungsverschiebung, Synkopens in der Betonung Verschiebung ergibt sich so ein tenterischer, hoppsender freudiger Charakter.
00:13:53: Und es passt vielleicht wunderbar zu der Beschreibung die ich mal nennen würde trotzig froh und irgendwie gewiss also heilsgewiss!
00:14:03: Ich finde das trifft sehr gut mit dem Inhalt des Textes zusammen.
00:14:08: Das passt erst mal auch zu einem Hochzeitslied.
00:14:10: Ja,
00:14:11: sehr festlich genau.
00:14:13: Denn ursprünglich war es ja.
00:14:14: dafür aber ist dann eben auch eine schöne Bindung mit dem mit dem Text von Weisel eingegangen und das ist
00:14:20: auch sehr bestimmt.
00:14:20: der Text aber auch die Melodie dann sehr bestimmt.
00:14:24: so muss es sein.
00:14:25: wir gucken jetzt Mal wie der Text von weisel zu dem Lied kam
00:14:30: Aber du musst erstmal was über den Text erzählen.
00:14:33: Georg Weisel ist fünften neunzig in Dom Nou geboren Damals im Herzogtum Preußen, später ist das dann mal Ostpreußen geworden eben in der Nähe von Kaliningrad damals Königsberg.
00:14:45: Er hat die auch schon von dir erwähnte Kneiphöfische Schule in Königsberg besucht.
00:14:51: Das ist eine relativ berühmte Schule, die es die älteste, die's da so in der Gegend gibt und war zu dieser Zeit auch Chorsinger bei Johann Ecker.
00:15:00: Er hat dann später in Königsberg evangelische Theologie studiert, von sixund acht bis sechsund elf.
00:15:05: Er ist dann auf Reisen gegangen und baut zum Beispiel auch ... In Erfurt wenn ich das richtig erinnere.
00:15:12: Danach hatte er erst mal eine Stelle in Friedland angetreten.
00:15:16: Auch das liegt im ehemaligen Ost Preußen.
00:15:19: Ich bin da geografisch nicht so bewandert deswegen sage ich das immer mal dazu andere Wissen vielleicht sofort wo Friedland liegt.
00:15:25: Ich musste es erst nachschlagen Und dort war er Lehrer- und Rektor einer Schule.
00:15:30: Er ist dann zurückgekehrt nach Königsberg und wurde dort, als Pfarrer an die neu erbaute Alt Ros-Gärter Kirche berufen.
00:15:38: So jetzt wird es interessant... Diese Kirche wurde am zweiten Advent, sechzehn dreiundzwanzig eingeweiht Und dafür hat Weisel einen Lied textgeschrieben.
00:15:48: aber nicht such wer da will ein anderer ziehen Sondern macht hoch die Tür.
00:15:51: Ja das ist nämlich auch von dem wusste ich auch nicht
00:15:54: Wusste ich schon
00:15:55: Das allererste Lied im Gesangbuch?
00:15:57: Das Adventslied.
00:16:00: Und am dritten Advent, eine Woche später wurde dann Weisel eingeführt dort als Pfarrer und hat wieder einen Text geschrieben.
00:16:07: Es war also offenbar eine äußerst produktive Zeit und das war eben Suchwetter will ein anderer Ziel.
00:16:12: Und er hat es nach dem selben metrischen Schema geschrieben wie dieses Hochzeitsgedicht?
00:16:17: Ja!
00:16:17: Das heißt damit hat er's auch so geschrieben dass ist auf die Melodie von Johann Stubeus Pasti der Sechzehundertdreizend komponiert hatte.
00:16:27: Also ich weiß es nicht, ich denke das ist nicht sicher ob Weisel erstens das Gedicht wirklich kannte zweitens auch die Vertonung von Stubeus.
00:16:35: Vielleicht war einfach dann auch dieses Reimschema im Umlauf und Weisel hat das quasi sich angeeignet.
00:16:42: aber es ist jetzt auch nicht ausgeschlossen dass er das bewusst in Anlehnungen an dieses Gedicht gemacht hat und auch schon so dass man das auf die Melodie singen kann.
00:16:50: immerhin der war mit Stubeos befreundet.
00:16:53: Also das kann man sich ja wirklich gut vorstellen, dass Stubeus ihm das da auch mal gezeigt hat.
00:16:58: oder vielleicht haben die das auch nochmal aufgeführt.
00:17:00: Sechzehn-treizend war Weißl nicht in Königsberg also er kann eigentlich bei der Hochzeit nicht dabei gewesen sein.
00:17:05: Noch einmal kurz.
00:17:07: dann jetzt weiter in der Biografie von Weißel.
00:17:09: Er hat ein Jahr nach seiner Einführung als Pfarrer dann geheiratet?
00:17:12: Oder es war sechzehntzwanzig, sagen wir's mal so.
00:17:15: ob es jetzt genau ein Jahr später war weiß ich auch nicht.
00:17:18: Die Frau hieß Agnes Mölius und sie hatten eine gemeinsame Tochter, die allerdings noch als Kind gestorben ist.
00:17:24: Und Weiselt selber ist auch relativ früh gestorban nämlich schon sechzehnhundertfünfunddreißig.
00:17:30: Und von ihm sind also an die zwanzig Liedtexte bekannt.
00:17:35: Zwei haben wir ja schon genannt, such wer der will einander ziel und macht hoch die Tür.
00:17:39: es gibt aber noch eins in unserem Gesangbuch O Tod wo is dein Stachel nun?
00:17:44: Ein Osterlied Das steht unter der Nummer hundertdreizend.
00:17:47: Allerdings, der Text, der heute bei uns im Gesang steht ist ein bisschen anders als das Original von Weißel.
00:17:53: Ja und was man auch wissen muss, was du aber vorhin schon auch bei Stubbius gesagt hast ne?
00:17:56: Stichwort Kürbislaube.
00:17:59: Er hat eben zu diesem Dichterbund, zu diesem Kreis gehört sich dort bewegt.
00:18:06: Ja
00:18:07: gut schauen wir mal noch ein bisschen genauer in den Text hinein.
00:18:13: ja der Letext Den kann man eigentlich so beschreiben, dass er drei Liedgattung erfüllt oder sich drei Lietgattungen zuordnen lässt.
00:18:23: Ich habe das bei Jürgen Henkis gelesen, den kennen wir ja auch als Liederdichter aber der hat eben auch über Lieder gearbeitet.
00:18:31: was geschrieben?
00:18:31: also ich beziehe mich jetzt auf das Buch Dichtung Bibel und Gesangbuch.
00:18:35: Ja und er sagt eben, es ist zum einen der Liedgattung des Anlassniedes zuzuordnen.
00:18:42: Also es wurde für einen bestimmten Anlass geschrieben, der Text Und der Anlass war die Einführung Weißels in sein Verabend.
00:18:47: Das kann man zum Beispiel daran erkennen dass in dem Lied an mehreren Stellen ein lyrisches Ich zum Tragen kommt, mein Herz allein bedacht soll sein auf Christus dich zu gründen.
00:18:58: So gleich in Strophe eins oder dann massiv in Strufe vier und fünf, in denen das liegt ja auch die Gestalt eines Gebetes annimmt.
00:19:07: Martina kannst du ja mal Strophe vier vielleicht vorlesen?
00:19:10: Ja
00:19:10: gerne!
00:19:11: Mein Herzensgrun, mein Freudensonnen sollst Du Herr Jesu bleiben.
00:19:16: lass mich doch nicht von Deinem Licht durch Eitelkeit vertreiben.
00:19:21: Bleib du mein Preis, dein Wort mich speis.
00:19:26: Bleib Du mein Ehr, Dein Wort mich leer an Dich stets festzuklauben.
00:19:32: Oder Deine Strophe fünf?
00:19:34: Wennt von mir.
00:19:35: nicht dein Angesicht!
00:19:37: Lass mich im Kreuz nicht zagen, weich nicht von mir Mein höchste Zier.
00:19:42: hilf mir mein Leid in Tragen.
00:19:44: Hilf mir zur Freude nach diesem Leid.
00:19:47: Hilft, dass ich mag, nach dieser Klagdott-Ewig-Dialup sagen?
00:19:54: Ich denke man darf jetzt nicht ... Nicht sagen das ich was hier zum Tragen kommt ist nur der Georg Weisel.
00:20:01: Also ich denk schon Das ist so geschrieben, dass sich die Gemeinde damals aber natürlich auch heute einklinken kann in dieses Ich.
00:20:10: Aber zumindest ist es doch interessant sozusagen da mitzuhören Dass es eben auch um Georg Weisel Geht ja, dass er sozusagen auch bei seinem Amtsantritt formuliert was ihm wichtig ist.
00:20:22: Was er sich vornimmt für seine Zeit und sein Veramt.
00:20:29: Also mir geht es so... Ich habe dir gesagt am Anfang das Lied ist mir... ich bin jetzt nicht so ein Fan von dem Lied aber wenn ich das so ... Das weiß, dann gewinnt das irgendwie für mich.
00:20:39: Dann denke ich an meine eigene Amtsführung als Pfarrerin, was ich mir damals so vorgenommen hatte und was ich auch gedacht hatte wie es werden wird oder ich höre die ... Ich höre die Worte dann vor dem Hintergrund von Weißels Biografie.
00:20:53: Dass ein Kind
00:20:53: verloren hat und dann singt, hilft
00:20:55: mir mein Leid tragen?
00:20:57: Das ist doch irgendwie berührend!
00:20:59: Also das fand ich schon mal ganz erhellend so zum sich dem lizenieren dass es eben diese für diesen Anlass geschrieben wurde.
00:21:05: man kann's auch noch betrachten dass es ein Evangeliumslied ist weil es bezugnimmt auf das Evangelium des dritten Advents.
00:21:12: das war zu Weißelzeiten und auch noch bis vor kurzem Nämlich die Frage Johannes des Teufers aus dem Gefängnis an Jesus.
00:21:20: Im Jahr zwei Tausend Achzen gab es ja eine Reform der Leserordnung, seitdem ist das nicht mehr das Evangelium für den dritten Advent aber vorher war's das.
00:21:29: Die Geschichte kennt sie bestimmt auch, die ist relativ bekannt aus dem Matthäus-Evangelium Kapitel elf.
00:21:33: Bist
00:21:34: du es dir da kommen soll oder sollen wir auf einen anderen warten?
00:21:37: Das fragt Johannes.
00:21:39: vermittelt über seine Jünger lässt er das Jesus ausrichten und dann gibt Jesus diese geniale Antwort also auch wieder über Mittelsmänner ausgerichtet, sagt Johannes was ihr hört und seht.
00:21:51: Blinde Seen und Lame gehen Aussätze geworden rein und Taube hören Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium
00:21:59: gepredigt.".
00:22:00: Und du hast gesagt es war vor der Leserordnungsrevision?
00:22:04: Wo ist es denn jetzt hingewahren?
00:22:06: Es ist
00:22:06: immer noch am dritten Advent aber es ist nur noch ein Predigtext.
00:22:09: Okay
00:22:10: kurz nochmal Nachfrage wie nimmt denn dir Text?
00:22:15: Das Lied ist den Bezug zu der Geschichte.
00:22:17: Ich
00:22:18: mach mal einen Versuch, ne?
00:22:23: Und Jesus spielt den Ball zurück.
00:22:26: Schau mal was gerade passiert.
00:22:28: Die Wunder, die geschehen... Wie würdest du selbst die Frage beantworten?
00:22:33: Willst du lieber auf einen anderen warten?
00:22:35: und jetzt können wir Georg Weißel in dieses Zwiegespräch einklinken?
00:22:45: Ich warte auf keinen anderen Messias.
00:22:47: Sollen die Anderen sich weiter umtun?
00:22:49: Ich, Georg Weißel habe mein Highland gefunden und das ist Jesus Christus.
00:22:54: Strophe eins, seine Worte sind wahr, seine Werke sind klar.
00:22:57: also eindeutig könnte man sagen er ist der Herr und keiner mehr.
00:23:01: Okay Also das Lied, wenn ich das so bemerken darf, fokussiert.
00:23:07: Es geht um Jesus Christos.
00:23:09: Ja der Geist ne Gott
00:23:11: Vater oder Geist
00:23:12: Wenn gar nicht erwähnt.
00:23:13: Nee es geht um.
00:23:18: Wir hatten jetzt gesagt, es ist ein Evangeliumslied.
00:23:20: Das ist ein Lied für den Anlass der Einführung Weißels ins Pfarramt.
00:23:24: Es hat sogar das Lied Suchwerder Wille an der Ziele Züge eines lutterischen Bekenntnis-Liedes.
00:23:30: Die Zeit in der Weiße gelebt hat war ja durch Auseinandersetzung zu meinen Innerhalb der evangelischen Kirche geprägt, die Lotharaner mit den Reformierten.
00:23:39: Und es gab aber auch nach außenhin eine Konfliktlinie nämlich mit der katholischen Kirchen, die zur Gegenreformation ausholte und deswegen lässt sich schon in vielen Litern dieser Zeit erkennt das um die eigene Position gerungen wird oder dass sie eben besonders herausgestellt wird als lotharische Profil sag ich mal.
00:23:59: wenn man will, ganz deutlich dieses lutterische Solus Christus heraushören.
00:24:05: Also mein Herz allein bedacht soll sein auf Christus sich zu gründen.
00:24:09: oder ein Strophe zwei das sind ja die Nothelfer im Blick.
00:24:12: such wer da will nothelfer viel die uns doch nichts erworben.
00:24:16: da sind wahrscheinlich die vierzehn Nothelfe gemeint die vierzen heiligen in der katholischen kirche zur weiselszeit und soviel ich weiß heute immer noch im gebet um Hilfe.
00:24:26: angerufen werden.
00:24:28: Prominente Beispiele, zum Beispiel die heilige Barbara als Schutzpatronen oder Schutzelferin der Sterbenden und Gefangenen.
00:24:35: Oder einer der Vierzehnheiligen ist auch Christophorus, der Christus-Träger.
00:24:40: Das ist der Schutzheilige der Reisenden.
00:24:42: Und das sagt Weißlenee?
00:24:45: Von denen haben wir keine Hilfe zu erwarten.
00:24:47: Christus!
00:24:47: Und das ist ja
00:24:48: auch der Mann, der helfen kann.
00:24:49: Gut
00:24:49: loterisch.
00:24:52: Ich will jetzt noch auf einen Aspekt hinweisen, der mir so in der Beschäftigung mit dem Liedtext wichtig geworden ist.
00:24:57: Nämlich dass das Lied eine innere Entwicklung vollzieht.
00:25:01: Jedenfalls könnte man das so sehen!
00:25:03: Die ersten Zeilen des Liedes klingen ja so als ob Weiselt sagen will ich weiß schon dass es viele Menschen gibt den Christus nicht so viel bedeutet wie wir sollen die mal machen.
00:25:12: was kümmert mich?
00:25:13: suchwärter will ein anderer Ziel die Sehlichkeit zu finden aber an Strophe drei ist dann der Gestos Doch eine andere.
00:25:20: Ach, such doch den!
00:25:22: Lasst alles stehen.
00:25:23: Auf einmal merkt man es ist doch wichtig und es weiß eine Herzenssache dass die Menschen entdecken was Christus ihnen schenken kann was er ihnen bietet.
00:25:33: Und dann geht's noch mit ach los ich stehe aufs ach in Leetexten.
00:25:37: Ich finde das solvezen Ja ach bleibt mit deiner Gnade ist großartig.
00:25:41: also dieses solvezen dieses emotionale Ich sage es jetzt nicht sozusagen mit schönen, wohl gesetzten Worten.
00:25:49: Sondern es entringt sich meinem Herzen dieses... Ja
00:25:51: ja, das muss aus!
00:25:55: Noch mal kurz zur Rezeptionsgeschichte.
00:25:57: Wie kommt dieses Lied heute in unser Gesangbuch?
00:26:07: und veröffentlicht ihn in der Sammlung Preußich Festlieder als fünfstimmige Liedmotette.
00:26:15: Und übrigens, diese Sammlungen gibt er zusammen mit seinem Lehrer Johann Eckhardt heraus.
00:26:21: Und dann fand das Lied eigentlich bald im deutschsprachigen lutterischen Gesangbüchern Eingang!
00:26:27: Es ist aber auch mit anderen Melodien bis heute in Gebrauch.
00:26:32: zum vielleicht nochmal zu der Melodie die wir kennen, die es also im deutschen evangelischen Gesangenbuch der Reihe Nord-West und Ostdeutscher Provinziale und Landeskirchen ab, von dem er mit einer anderen Melodie abgedruckt wurde.
00:26:47: Nämlich mit der von Peter Soren – bis hier hat mich Gott gebracht!
00:26:51: Ich könnte also den Text auch auf diese Melodie singen.
00:26:54: Und im Gesangbuch der reformierten evangelischen Kirchen der Deutschsprache in Schweiz ist das Lied noch einmal mit einer andere Melodie ausgedrückt, nämlich mit der vom Lobd Gott den Herrn Ihr Heidenal, die kennen wir auch, von Merchio Vulpius steht die bei unserem Gesangbruch Und dass sich diese Melodie jetzt durchgesetzt hat von Stubeus, also weiter wieder abgedruckt wurde.
00:27:16: Das geht auf Otto Riedtmüller zurück, der das Lied aus der Sammlung von Stubbius genommen hat und neunzehntelneuztweilendreißig in eine wichtige Liedersammlung ein neues Lied aufgenommen hat die dann auch die Grundlage bildete für die Auswahl für das Gesangbuch.
00:27:34: Also ist interessant wie sich so eine Melodie durchsetzt auch wie gleichzeitig andere Melodien in der Welt späten und das auch geht.
00:27:43: Es ist für mich sehr entscheidend, dass ich finde, dass diese Melodie wirklich ausgezeichnet zum Gestus des Textes passt.
00:27:51: Ja, das wollte ich nämlich... Ich habe dir gesagt, ich bin mit der Melodie, also vor allem mit dem Anfang fremdlich so ein bisschen.
00:28:00: Und dann war ja auch eine Idee von mir.
00:28:02: Es gibt viele Lieder im Gesangbuch die bilden quasi wie so ne Gruppe.
00:28:07: Das heißt da könnte man Den Text austauschen, also ich kann den Text von verschiedenen Liedern auf die gleiche Melodie singen.
00:28:13: Und ich habe mal geguckt und unser Lied sucht mir der Wille.
00:28:16: ein anderer Ziel.
00:28:16: da gibt es Kandidaten auf welche anderen Melodien man das singen könnte zum Beispiel auf die Melodie von Allein Gott in der Höse.
00:28:23: eher oder aus Tiefa Not schreibe ich zu dir oder sogar Ich stehe an deiner Krippe hier
00:28:28: Such mir
00:28:29: der will ein ander
00:28:31: ziel die Seeligkeit so finden Find's nicht schöner als dieser an.
00:28:39: Ich find die Stubbiosmelodie besser, ist bestimmter!
00:28:43: Das meinst du mit Bestimmter?
00:28:44: Na
00:28:44: ja, die ist kraftvoller... Die hat so einen sicheren Standpunkt.
00:28:49: von hier aus singe ich.
00:28:51: Ich verlasse mich auf Christus das ist mein Kompass.
00:28:54: Das is mein Nothelfer.
00:28:57: und dass zu wirken die anderen Melodien nicht.
00:29:01: Ja euch dachte auch allein Gott in der Höse eher, es wird schon wieder zu fröhlich, zu tänzerisch.
00:29:06: Das habe ich auch empfunden, dass das
00:29:07: nicht gut war.
00:29:10: Ohne die Melodie.
00:29:21: Das
00:29:21: könnte ich mir aber auch vorstellen in bestimmten Kontexten.
00:29:23: Sehr ernst?
00:29:24: Ja
00:29:25: sehr ernst.
00:29:25: Ganz einfach!
00:29:26: Aber könnte man ja mal an der Passionszeit...
00:29:28: Es ist übrigens ein spannendes Experiment mit der Gemeinde verschiedene Melodien zu singen, denselben Text und zu fragen was macht diese Melodie mit dem Text.
00:29:41: Der schöne fünfstimmige Satz von Sto Beos, der ist wirklich in vielen, vielen Chorbüchern abgedruckt.
00:29:47: es gibt aber auch zahlreiche Komponisten die neue Chorsetze gemacht haben Hartmut Eschenburg, Adolf Weynand, Tim Benford, Nils Kuppe, Günter Raphael, Willem Weißmann Gottfried Neubert, Gunther Martin Götsche und so weiter.
00:30:01: Und das gibt ein sehr schönes Choralvorspiel von Ingo Bredenbach in den Buch Die Wochenlieder zum EG-Koralvorspiele für Orgel, wo es wirklich zu jedem der zwei vorgeschlagenen Wochenlider ein Vorspiel gibt.
00:30:15: Das heißt das ist eine relativ neue Bescheinung?
00:30:17: Genau!
00:30:18: Im Stubeverlag erschienen die Wochenlieder zum evangelischen Gesangbuch Koralvorspiele Für Orgel
00:30:24: Und sind die recht anspruchsvoll oder unterschiedlich?
00:30:26: Also unterschiedlich aber überschaubar Feingesch... kurz
00:30:29: Letzte Anmerkung bevor wir dann die Folge beenden dieses Sonntag des siebzehnten Sonntags nach Trinitatis, die stammt aus dem zehnten Kapitel des Römerbriefs.
00:30:40: Und da heißt es wenn du mit deinem Munde bekennst das Jesus der Herr ist und glaubst in deinem Herzen dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat so wirst Du gerettet.
00:30:50: Dass unser Lied ein fünftstrofiges Bekenntnis zu Christus als dem einen Herrn ist ne?
00:30:54: Und dass auch das Herz eine Rolle spielt wie es jetzt hier in der Epistle heißt.
00:30:58: ich denke das ist schon deutlich geworden In unserer Folge jetzt, in unsere Unterhaltung.
00:31:04: Wir müssen mal jetzt vielleicht gar nicht zum Proprium sagen.
00:31:06: Schönes Schlusswort, passt sehr gut!
00:31:08: Ja ich will auch nochmal Sachen... Ich habe ja gesagt das Lied hat es in meinem Herzen schwer aber wie oft wenn man sich dann mit dem Text und der Geschichte und der Melodien ein bisschen intensiver beschäftigt wächst einem's doch wieder
00:31:21: ans
00:31:21: Herz?
00:31:21: Es rückt einem näher, ich weiß nicht genau wie lang der Effekt anhält werden wir mal sehen aber im Moment denke ich ein gutes Lied
00:31:29: Ja, schön.
00:31:30: Okay!
00:31:31: Auf Wiedersehen bis zum nächsten Mal.
00:31:33: Tschüss.
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