Jesus lebt, mit ihm auch ich (EG 115)
Shownotes
Zum ersten Mal nachweisbar veröffentlicht wurde unser Wochenlied im Jahr 1653 und zwar gleich in zwei Gesangbüchern. In beiden Sammlungen stand es damals als Osterlied. Heute singen wir es im Herbst, am 16. Sonntag nach Trinitatis. Aber das Tolle ist: Die biblischen Texte dieses Sonntags sind österlich. Und deswegen kann man diesen Sonntag auch einfach "Herbstostern" nennen.
- Wikipediaartikel zum Thema "Straßennamen"
- Das ist der 16. Sonntag nach Trinitatis
- Und hier gibt es die Gellertsche Fabel vom "Fuchs und der Elster"
Wir freuen uns über Post an wochenliederpodcast@evlks.de und über neue Freunde und Freundinnen auf Insta. Hinweise zu Mitwirkenden und den Einspielungen in dieser Episode gibt es unter www.wochenliederpodcast.de
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00:00:52: Jesus lebt mit ihm auch ich.
00:00:54: Herzlich willkommen zum Wochenlieder-Podcast!
00:00:57: Heute besprechen wir das Lied Nummer einhundertfünfzehn im evangelischen Gesangbuch,
00:01:02: der
00:01:03: Text stammt von Christian Fürchte Gott Gellert.
00:01:06: die Melodie ist angelehnt an das Liet Jesus Meine Zuversicht Berlin sechzehnhundertdreiundfünfzig und es ist das Wochenlied für den Sechzehnten Sonntag nach Trinitatis wie immer dabei
00:01:20: Katrin Mettep, Fahrerin in Sachsen.
00:01:22: Und Martina Haagt, Kirchenmusikerin in Sachsens.
00:02:01: Der sechzehnte Sonntag nach Trinitatis ist das Herbst-Ostern.
00:02:05: Martina kennst du den Ausdruck?
00:02:07: Also das Wort Katrin hab ich noch nie gehört!
00:02:09: Ich kenne das kleine Osterfest also Letare aber Herbst Ostern.
00:02:14: Der Name nimmt darauf Bezug dass an diesem Sonntags von der Perikopenordnung also der Ordnung der Lesungen und Predigtexte im Kirchenjahr Da Texte zusammengestellt sind, die um das Thema Auferstehung und neues Leben kreisen.
00:02:30: Also zum Beispiel ist das Evangelium des Sonntags Die Auferweckung des Lazarus diese Geschichte aus Johannes Evangelium Und der Woche.
00:02:37: Spruch lautet Christus Jesus hat dem Tode, die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.
00:02:46: Also alles so neues Lebenauferstehung.
00:02:48: Das ist das Thema dieses Sonntags am sechzehnten Sonntag nach Trinitatis.
00:02:51: da ist Herbstzeit.
00:02:52: deswegen herbst Ostern Und unser Wochenlied passt da wirklich gut hinein.
00:02:58: Jesus lebt heißt es ja ne?
00:03:00: Jesus leibt mit ihm auch ich.
00:06:04: Also das Herbst Ostern ist mir zuerst eingefallen zum Lied und das andere, das hat etwas mit dem Text zu tun.
00:06:09: Ich finde nämlich der Slit hat ein sehr bemerkenswertes Ende.
00:06:12: Es endet nämlich mit einer Frage.
00:06:15: Mit der Frage welchen Trost in Todesnot wird er, gemeintes Jesus, meiner Seele geben wenn sie gläubig zu ihm spricht?
00:06:23: Herr meine Zuversicht?
00:06:26: Ich vermute die Frage ist von Gellert rhetorisch gemeint also davon aus dass wir die richtigen Antwort wissen und sagen könnten.
00:06:34: Aber man könnte es ja auch als echte Frage deuten.
00:06:36: Warum nicht?
00:06:37: Und dann ist das doch ein aufregendes Ende, so eine offene echte Frage!
00:06:41: Wir sind aber erst beim Beginn unseres Podcasts, Katrin.
00:06:44: Wir beschäftigen uns zuerst mit dem Texter mit Christian Fürchtigott Gellert.
00:06:48: was gibt es über ihn zu berichten?
00:06:50: Christian Fürchtegott Gellerth ist nicht nur für dieses Wochenlied verantwortlich für den Text sondern auch wenn anderes Da haben wir schon eine Folge dazu.
00:06:59: So jemand spricht, ich liebe Gott Katrin.
00:07:02: das hatten wir schon gedreht genau
00:07:04: und damals in dieser Folge haben wir auch etwas vom Leben von Gellert erzählt.
00:07:10: ja das wiederholen wir jetzt einfach nochmal
00:07:13: In Sachsenburg.
00:07:15: Das ist so eine mittelgroße Stadt am Fuße des Erzgebirges und Heinrichen trägt auch den Beinamen Gellertstadt.
00:07:21: Und es gibt natürlich ein Gellerd-Museum, kennst du das Martina?
00:07:24: Nein ich war da noch nicht aber es soll sehr schön sein und ich habe im Web extra nachgeschaut dass beim Museum befindet sich in einem Denkmal geschützten Parkschlösschen also einer stilvollen Villa aus dem jahrelang die ursprünglich als Wohnhaus errichtet wurde Da drin.
00:07:44: Bibliothek, Aschiv große Bibliothek rund sixhundert Bände mit einem natürlich einen bedeutenden Teil der sich auf das Werk und besonders seltene Erstausgaben usw.
00:07:57: im Zusammenhang mit Christian Fürchter Gott Gerlert bezieht.
00:08:00: Außerdem gibt es natürlich eine ganze Menge Porträts- und Autografenbüsten Denkmaldarstellung, Medaillen.
00:08:06: Ja...
00:08:09: Er wurde am vierten Juli in einer Pastorenfamilie hineingeboren.
00:08:18: Er hat die Fürstenschule St.
00:08:19: Afra in Meisen besucht und er ist eigentlich einer der prominentesten Absolventen dieser Schule.
00:08:25: zusammen mit Lessing Von hier an studierte Gellert an der Universität Leipzig Philosophie und Theologie.
00:08:33: Er musste aber das Studium wegen Geldmangels einige Zeit unterbrechen, und hat sich dann als Hauslehrer bei einer fürstlichen Familie in Sachsen seinen Lebensunterhalt verdient.
00:08:43: Und in dieser Zeit machte er sich auch mit der englischen und französischen Literatur vertraut.
00:08:49: Er hatte in den letzten Jahren im Jahr seventeenhundertvierzig sein Studium abgeschlossen – mit einer Dissertation über die Theorie und Geschichte der Farbe.
00:08:58: Ja, seit siebzenfünfundvierzig hielt er dann in Leipzig Vorlesungen über Poesie, Bereitsamkeit und Moral.
00:09:06: Er wurde einige Jahre später zum außerordentlichen Professor für Philosophie ernannt und war seitdem als Hochschullehrer tätig.
00:09:14: Und der war sehr beliebt, das haben wir gelesen.
00:09:16: also überfüllte Vorlesung wenn er dotziert hat?
00:09:20: Genau ja und er hat natürlich nicht nur als akademischer Lehrer gewirkt sondern eben auch publiziert, also Erzählungen, Abhandlungen hat Reden geschrieben und natürlich viele Fabeln.
00:09:31: Dafür ist er ja am Grunde bekannt bis heute zum Beispiel die Farbe vom Fuchs und der Elster Und ich habe die These das die berühmte DDR-Kinderfernsehfigur oder die Figuren Herr Fuchs & Frau Elster von dieser gelatschen Farbe inspiriert sind.
00:09:46: Das stelle ich jetzt mal als Tee.
00:09:49: Mit dem Sandmann.
00:09:52: Gellert gilt als ein Mittler zwischen der Aufklärung und dem Zeitalter der Empfindsamkeit, er hat einmal gesagt dass der Bürger Aufklärungen und Empfind Samkeit in sich vereinen müsse.
00:10:02: Liebe Freundschaft und mit Gefühl müssen mit der Vernunft eine Verbindung eingehen Und diese diese Konstellation stellt seiner Meinung nach die Basis des menschlichen Lebens dar finde ich irgendwie
00:10:15: Schluck, ja.
00:10:17: Kellert blieb in Leipzig bis zu seinem Tod.
00:10:20: Er hat wohl am Ende seines Lebens mit vielen Krankheiten zu tun gehabt und starbt bereits im Alter von fifty-fünfzig Jahren.
00:10:27: sein Grab ist in Leibzig und kann immer noch besucht werden.
00:10:32: Die Popularität Gellerts hat nach seinem Tod ein bisschen nachgelassen, finde ich.
00:10:35: Es gibt überall in Deutschland noch Gellartstraßen.
00:10:37: Ich habe mal geguckt in Frankfurt, Hannover, Chemnitz, Dresden, Meißen, Aue und München.
00:10:42: aber wenn du heute einen Schuldkind fragen würdest wer war Christian fürchte Gott Gellard?
00:10:45: Wir wissen vielleicht nicht mehr alle, wer das ist.
00:10:49: Sehr gut Gellort und Lessing, wenn du irgendwas mit Fabel sagst.
00:10:53: Ja
00:10:53: das vielleicht schon über die Farbe.
00:10:56: Und was ist jetzt mit dem Melodisten?
00:10:59: wissen wir dazu auch irgendwas?
00:11:01: Ja, wir wissen eigentlich gar nicht richtig wer der Schöpfer dieser Melodie war ist.
00:11:06: Zum ersten Mal nachweisbar veröffentlicht wurde das Lied im Jahre sixteenhundertdreienfünfzig und zwar gleich in zwei Gesangbüchern im Gesangbuch für die Reformierten in der Mark Brandenburg dass der Berliner Verleger Christoph Runge heraus gab in der fünften Auflage von Johann Krügers berühmten Gesangbuch Praxis Pietatis Melika, über das haben wir schon oft gesprochen.
00:11:30: Also es geht jetzt um die... Das Lied Jesus Meine Zuversicht muss man vielleicht noch mal sagen?
00:11:33: In beiden ist diese Melodie aufgeführt damals als Osterlied und sie war verknüpft mit dem Text von Otto von Schwerin Jesus Meine Zufersicht nicht mit unserem
00:11:45: Text.
00:11:46: also es geht
00:11:47: ja erstmal wenn diese Melody überhaupt zuerst aufgetaucht ist.
00:11:51: Ja, die Melodie – wie fühlt sie sich an?
00:11:57: Ich würde sagen, sie ist feierlich.
00:12:00: Das ist ein bisschen subjektiv aber sie beginnt mit einem abwärtsgerichteten Zug und dann geht das Lied in die Höhe.
00:12:09: ich finde es hat sowas Siegreiches selbstbewusstes nach oben aufsteigendes.
00:12:16: vielleicht kann man das sogar Deuten, wenn ich jetzt mal an Ostern denke.
00:12:19: Erste irdische Niedergang und dann die Himmelfahrt aber es ist ein bisschen dick würde ich sagen.
00:12:25: Der Schluss ist ungewöhnlich.
00:12:27: Da findet nämlich eine steigeren Stadt denn das Lied endet in einer viel höheren Lage als es begonnen hat.
00:12:34: Das ist wirklich ungewönlich sonst geht's doch oft wieder zum Grundhorn zurück Und kriegt so einen Bogen.
00:12:41: Hier bleibt das dann am Ende da oben Bei dem Wort.
00:12:44: dies ist meine Zuversicht.
00:12:47: Das ist wie so ein Ruf, das klingt auch irgendwie befreiend.
00:12:52: Insgesamt finde ich die Melodie eigentlich auch sehr fröhlich in diesem ganz normalen B-Dur.
00:12:59: auffällig ist dass jede Zeile bis auf die letzte mit zwei ruhigen Halben beginnt.
00:13:04: also zwei langen Noten werden.
00:13:07: der Puls der Herzschlag des Liedes sind.
00:13:10: halbe steht ja gleich nach dem Notenstüssel und den Vorzeichen stehen zwei Taktvarianten, drei halbe und zweieinhalb weil die die Phrasen unterschiedlich lang sind in diesem Lied.
00:13:22: Wie so oft bei bekannten Melodien ist es so dass sie sich im lauf der zeit verändern zu werden weiter weiter weiter tradiert und irgendwie ein bisschen abgeschliffen.
00:13:32: Zu dieser Melodie gibt es zahlreiche andere Textbehandeln, die mit ihr verbunden wurden und bei vielen Verlegern veröffentlicht wurden.
00:13:39: also ich würde sagen das ist so eine Allerweltsmelodie aber sie passt super auf unseren Text.
00:13:45: Sie passt eigentlich zu dem Charakter eines Ostergedankens, eines Ostalides, eines befreienden Singens und am Ende eben wie gesagt diesem Aufsteigen von ganz unten nach oben von der Erde zum Himmel.
00:14:00: Beim Lied Text, der ja von Gellert geschaffen wurde fällt eine gleichmäßige vielleicht könnte man sogar sagen in sich geschlossene Gestaltung auf.
00:14:10: also jede Strophe beginnt mit den Worten Jesus lebt und sie endet mit den Wörtern.
00:14:16: dies ist meine Zuversicht.
00:14:19: Es gibt nur eine natürlich absichtsvolle Abweichung die letzte Strophe endet anders.
00:14:24: da kommen wir noch drauf.
00:14:26: Ja warum geht es inhaltlich im Lied?
00:14:28: Es geht um die Erfolge der Auferstehung Jesu.
00:14:31: Jesus lebt, so geht das Lied los und alle Strophen.
00:14:35: Also es geht um Die Auferstehungen und um die Bedeutung dieser Aufferstehrung für uns.
00:14:43: Der besondere Fokus des Liedes ist dass die Beteutung der Aufferstehen reflektiert wird für das Leben, für die Wirklichkeit, für den Zukunft des Einzelnen Gläubigen.
00:14:52: Und der einzelne Gläubige bzw.
00:14:55: die einzelne Gläubige ist in diesem Lied gleichbedeutend mit dem lyrischen Ich, Jesus und das Ich – das sind die beiden Pole um die der ganze Text kreist.
00:15:04: Deswegen wimmelt das Lied von Personal- und Possessivpronomen und zwar gleichermaßen Pronomen der ersten Person singularer und der dritten Person singolar maskulinum.
00:15:15: also wir haben ganz oft diese Worte eher ihm sein oder Daneben ich mich mir
00:15:26: mein.".
00:15:26: Das sind so die Worte, die dauernd vorkommen diese beiden Abteilungen sozusagen.
00:15:32: Und wie wird erklärt was die Bedeutung der Auferstellung Jesu für das Gläubige für dieses Singendeich ist?
00:15:38: Also es wird im Lied in verschiedene Richtungen ausgedeutet.
00:15:42: In Strophe eins zum Beispiel hat das Ich Anteil an der Aufferweckung.
00:15:46: Es wird nach seinem Tod selbst von Jesus auferweckt werden.
00:15:50: In Stofe zwei wird das ich Anteil haben an Jesu Weltherrschaft, die er mit seiner Auferstehung angetreten hat.
00:15:58: Oder wenn wir noch mal auf Strophe vier schauen, da wird es sich von Jesus quasi ethisch in die Pflicht genommen.
00:16:19: Und dann die letzte Strophe.
00:16:22: Strophe sechs, die knüpft noch einmal an die erste an.
00:16:25: also strophe eins war ja jesus lebt mit ihm auch ich tot.
00:16:29: wo es sind nun deine schrecken?
00:16:31: und dem gegenüber strophe sechste heißt es Jesus lebt.
00:16:35: Nun ist der Tod mir der Eingang in das Leben.
00:16:39: Ich frage mich gerade was man heute zu diesem Text erklären oder wissen muss um ihn zu verstehen.
00:16:47: Also Jesus lebt ist klar und unmittelbar, das versteht jeder auch ohne viel Theologisches Vorwissen.
00:16:52: Es geht um Ostern, um Auferstehung – das gehört ganz exemplarisch zum Christentum.
00:16:58: Auch die Verbindung mit ihm auch ich transportiert eine Hoffnung über den Tod hinaus.
00:17:05: wenn Jesus den Tod besiegt hat dann Ich auch mit ihm zusammen.
00:17:09: Das kann man auch Menschen ohne Kirchenbindung ganz gut erklären, aber es gibt hier viele Stolpersteine vielleicht Formulierungen die sind ein bisschen schwieriger also zum Beispiel Tod.
00:17:19: wo sind nur deine Schrecken?
00:17:21: Jesus lebt wird auch mich führen zu der Herrlichkeit.
00:17:25: was ist denn Herrlichkeit?
00:17:27: Damit is ja nicht die irdische Ehre gemeint sondern das Leben in Gottes Nähe.
00:17:33: oder die Formulierung er verlässt die Seine nicht.
00:17:37: Also für Außenstehende ist nicht sofort klar, wer die Seien sind.
00:17:42: Was meinst du?
00:17:43: Findest du das auch kompliziert und ein bisschen fremd weit weg?
00:17:48: Also ich gebe dir recht dass wir nicht immer als Gottesdienst leidende und gestaltende irgendwie davon ausgehen sollten, dass alle wissen wovon wir gerade reden.
00:17:58: also deswegen finde ich es gut sich das Präsenz zu halten jetzt speziell an das Lied mit dieser Frage heranzugehen, das finde ich nur wieder jetzt nicht so sachgemäß.
00:18:11: oder sagen wir es mal so alle alten Osterlieder haben solche Formulierung.
00:18:17: wo die Lime aufschlüsseln, was Christ ist, erstanden von der Martha alle.
00:18:21: Was soll das bedeuten?
00:18:22: Also ich akzeptiere das Dein Einwand aber würde sagen, dass müssen wir dann im Grunde an an achtzig Prozent unserer Türchen, die da mal vielleicht abgesehen von den ganz jungen, die sich bemühen, dass die Dinge allgemeinverständlich auszudrücken.
00:18:38: also die Anfrage gilt dann für sehr viele Texte unserer Türchenedieder.
00:18:44: Wie singt mir das Lied Martina?
00:18:46: Also, ich finde man kann Mut zur Erläuterung haben bei dem Lied.
00:18:51: Man kann so was wie wer nun verzagt, lastet ihn und Gottes Ehre wenn man das möchte, kann man das ins Gespräch bringen, solche komplizierten Formulierungen?
00:18:58: Ja von welcher Strophe war das jetzt gerade?
00:19:00: Das war jetzt von der dritten.
00:19:02: Aber vor allen Dingen also wenn man es einfach vollzieht, einfach singt dann würde ich sagen Es ist ein Osterlied, es ist ein frisches Lied, es darf auf keinen Fall schleppend gesungen werden, sondern das muss wirklich bisschen Power haben bisschen Energie.
00:19:17: Und es ist ein typisches Orgellied, das lässt sich hervorragend begleiten mit der Orgel und man kann auch so Richtung Siegescharakter auch mit Pläser und das sind ein bisschen voluminös ausgestalten.
00:19:30: also viele Register ziehen schön fetten satten Klang dahinsetzen.
00:19:34: ich kenne oft dass dieses Lied als Osterlied für Beerdigung oder für Zwischenmusiken gebraucht wird, also wenn im Gottesdienst verstorbene Gemeindeglieder abgekündigt werden.
00:19:48: Da braucht es manchmal so ein Moment des Anhaltens da wird dann eine Liedstrafe von gerade von diesem Lied mit diesen aufstrebenden Charakter am Ende das er in die Höhe geht und so frisch ist genommen.
00:20:00: Das finde ich eigentlich ganz...
00:20:03: Das ist ein Osterlied, das es geschafft hat sich sozusagen aus der Osterzeit hinaus zu bewegen.
00:20:10: Also das ist etabliert als einen Kirchenlied auch jenseits der Oesterzeit.
00:20:15: Das schaffen nicht viele!
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