Herr Christ, der einig Gotts Sohn (EG 67)
Ja, wie ist nun, dieses Lied? Feierlich? Rätselhaft? Spröde? Anmutig? Martina und Kathrin wissen es auch nicht so richtig, aber sie finden es auf alle Fälle gut.
Eine Kirchenmusikerin und eine Theologin nehmen sich in jeder Folge eins der evangelischen Wochenlieder vor. Sie reden über Geschichte, Melodie und Text des Liedes und teilen Ideen, wie man es im Gottesdienst einsetzen kann.
Martina Hergt von der Arbeitsstelle für Kirchenmusik in Sachsen und Kathrin Mette von der sächsischen Ehrenamtsakademie sind die Gesprächspartnerinnen. Hin und wieder begrüßen sie auch Gäste beim Wochenliederpodcast.
Zu erreichen ist der Wochenliederpodcast über wochenliederpodcast@evlks.de.
Ja, wie ist nun, dieses Lied? Feierlich? Rätselhaft? Spröde? Anmutig? Martina und Kathrin wissen es auch nicht so richtig, aber sie finden es auf alle Fälle gut.
Für Martina und Kathrin ist das Lied ein junger Bekannter, will sagen: Viel hatten sie noch nicht damit zu tun. Also begeben sie sich auf Entdeckertour und finden vor allem Interessantes rund um die Entstehung des Liedes heraus.
Die Melodie dieses Liedes leuchtet hell in einem fröhlichen D-Dur. Jede Melodieziele beginnt mit einem Sprung. Das hat Charakter und wirkt sehr belebt. Der Melodieabgang hat demgegenüber etwas beruhigendes mit dicken breiten Halbe-Noten und dem Grundton als Ziel. Alles sehr hübsch, wenn man alte Musik mag!
Ein Text aus England, eine Melodie aus Paris! Und dazwischen volle 287 Jahre.
Wenn das nicht aufregend ist!